Neue Stiftungsprofessur interdisziplinäre Stammzellforschung an der Universität München
An der Ludwig-Maximilians-Universität München wird mit Mitteln der Else Kröner-Fresenius-Stiftung eine Stiftungsprofessur zur interdisziplinären Stammzellforschung eingerichtet. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung stellt hierfür fast 1,2 Millionen Euro bereit.
Zu den Aufgaben der neuen ELSE KRÖNER-FRESENIUS-STIFTUNGSPROFESSUR FÜR INTERDISZIPLINÄRE STAMMZELLFORSCHUNG gehören neben der Vertretung des Fachs in Forschung und Lehre die Koordination, Betreuung und Durchführung interdisziplinärer Forschungsprojekte auf dem Gebiet hämatopoetischer Stammzellen aus Nabelschnurblut. Damit verbunden ist die wissenschaftliche Leitung eines Verbundprojektes, das die Zusammenarbeit der Aktion Knochenmarkspende Bayern e. V. mit dem Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit koordiniert. Ziel ist die Ausweitung der Stammzellforschung mit hämatopoetischen Nabelschnurzellen unter anderem als Quelle für die Therapie kardiomyodegenerativer Erkrankungen, die Endothelzellforschung sowie das Tissue Engineering.
Die Stiftungsprofessur - für die das Berufungsverfahren im Gange ist - wird an der Herzchirurgischen Klinik und Poliklinik des Klinikums Großhadern (Direktor: Prof. Dr. Bruno Reichart), Ludwigs-Maximilians-Universität München angesiedelt sein. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Bruno Reichart, Direktor der Herzchirurgischen Klinik und Poliklinik, Klinikum Großhadern und Prof. Dr. Hans-Jochem Kolb, Oberarzt der Medizinischen Klinik III, Klinikum Großhadern, Leiter der Klinischen Kooperationsgruppe Hämatopoetische Zell-Transplantation am GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit und 1. Vorsitzender der Aktion Knochenmarkspende Bayern e. V.
Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung leistet für die Errichtung dieser Stiftungsprofessur eine Anschubfinanzierung in Höhe von 1.192.500 Euro.
Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung. Stiftungszweck ist die Unterstützung klinischer Forschungsprojekte, die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Krankenpflegepersonal, die Vergabe von projektbezogenen Stipendien wie den ELSE KRÖNER MEMORIAL STlPENDIEN und den ELSE KRÖNER MEMORIAL AWARDS: In Einzelfällen übernimmt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auch humanitär-mildtätige Aufgaben.
Bis heute hat die Else Kröner-Fresenius-Stiftung um die 600 Einzelprojekte gefördert mit einem Gesamtvolumen von rund 60 Millionen Euro, darunter das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin an der TU München. Weitere Informationen zur Else Kröner-Fresenius-Stiftung unter www.ekfs.de.
Ansprechpartner:
Dr. Gabriele Kröner
Vorstand Wissenschaftsverwaltung d. Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Tel 08151 555 12 62 oder E-Mail: ekfs@drkroener.de
Weitere Informationen:
http://www.ekfs.de
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