Ugur Yaramanci ist neuer Präsident der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft
Professor Dr. Ugur Yaramanci ist seit heute für die kommenden zwei Jahre Präsident der Deutsche Geophysikalische Gesellschaft (DGG). Yaramanci, Direktor des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) in Hannover, übernimmt das Amt von Professor Dr. Hans-Joachim Kümpel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), der die DGG seit 2007 geführt hatte. Kümpel wird turnusgemäß dem Vorstand der DGG bis 2011 als Vizepräsident angehören.
Zum neuen designierten Präsidenten, der in zwei Jahren das Amt von Yaramanci übernehmen wird, wählten die DGG-Mitglieder am gestrigen Abend Professor Dr. Eiko Räkers, Geschäftsführer der Explorationsfirma DMT GmbH & Co. KG in Essen. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Herr Diplom-Geophysiker Birger Lühr (Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, Potsdam) als neuer Geschäftsführer sowie Dr. Ulrike Werban (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ, Leipzig), Dr. Udo Barckhausen (BGR Hannover) und Diplom-Geophysiker Michael Grinat (LIAG) als Beisitzer gewählt. Der Vorstand der DGG besteht insgesamt aus 16 Mitgliedern.
Die 69. Jahrestagung der DGG fand vom 23. bis 26. März 2009 mit knapp 600 Teilnehmern aus dem In- und Ausland und unter Beteiligung von mehr als 40 Ausstellern und Firmen statt.
Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V. vertritt über 1.000 Mitglieder in mehr als 30 Ländern weltweit. Sie wurde 1922 von dem Seismologen Emil Wiechert in Leipzig gegründet. Ihre Ziele sind die Verbreitung und Erweiterung geophysikalischen Wissens in Forschung, Lehre, Anwendung und Öffentlichkeit.
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