Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser im Dialog mit Fachleuten der GRS
(Braunschweig/ Köln, 15.04.2010) Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Ursula Heinen-Esser besuchte heute den Betriebsteil der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in Braunschweig. Im Mittelpunkt ihres Besuchs stand der Austausch mit den Fachleuten der GRS zu den Arbeitsschwerpunkten des Bereichs Endlagersicherheitsforschung, der am Braunschweiger Standort angesiedelt ist. Neben Fragen der nuklearen Entsorgung wurden dabei auch Forschungen zur Endlagerung chemisch-toxischer Abfälle und das Engagement der GRS in den Themenfeldern Geothermie und CO2-Tiefenlagerung diskutiert.
Im Gespräch mit den Forscherinnen und Forschern zeigte sich Frau Heinen-Esser beeindruckt von den Kompetenzen der GRS und hob deren Bedeutung für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung in Deutschland hervor: "Bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle muss die Sicherheit von Mensch und Umwelt oberste Priorität haben. Als einzige Organisation in Deutschland, die sowohl Grundlagenforschung betreibt als auch Methoden zur Bewertung der Langzeitsicherheit entwickelt und als Gutachter einsetzt, kommt der GRS hier eine wesentliche Rolle zu."
In einer Mitarbeiterversammlung bot sich der Staatssekretärin, die den Vorsitz im Aufsichtsrat der GRS innehat, und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Diskussion fachlicher und betrieblicher Belange. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Rundgang durch das geowissenschaftliche Labor, in dem in experimenteller Forschung grundlegende Prozesse, wie etwa das Transportverhalten von radioaktiven Stoffen durch Wirtsgesteine, untersucht werden.
Weitere Informationen:
http://www.grs.de
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