Geophysik-Ausbildung in Gefahr!
Deutsche Geophysikalische Gesellschaft nennt Eckpunkte zum Berufsbild.
Die Heranbildung von Geophysikerinnen und Geophysikern an deutschen Universitäten ist gefährdet. Schlüsselqualifikationen, wie eine umfassende mathematisch-physikalische Grundausbildung und fundiertes Wissen um die Komplexität von physikalischen Zuständen und Prozessen in Raum und Zeit, haben in vielen der neu entwickelten integrativen Studiengänge an Gewicht verloren.
Gerade dieses Wissen wird aber zur Lösung gesellschaftlich wichtiger Aufgaben wie die Erkundung und Bewirtschaftung von Lagerstätten, von Rohstoffen, Energiespeichern, Grundwasser und Abfall sowie zur Erforschung von Umweltveränderungen und Naturgefahren dringend benötigt – und von potenziellen Arbeitgebern in Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden erwartet. Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft empfiehlt den Verantwortlichen an den Hochschulen dringend, in der Ausbildung von Studierenden des Faches Geophysik den Anteil der Fächer Mathematik und Physik wieder deutlich anzuheben.
Eine Arbeitsgruppe des Vorstands der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft hat im Sommer 2010 in einer zweitägigen Klausursitzung ein Positionspapier erarbeitet, welches konkrete Vorschläge beinhaltet.
Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:
Prof. Dr. Ugur Yaramanci, Präsident der DGG
Tel. 0511 / 643-2302, E-Mail: ugur.yaramanci@liag-hannover.de
Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, Vizepräsident der DGG
Tel. 0511 / 643-2102, E-Mail: hans-joachim.kuempel@bgr.de
Prof. Dr. Torsten Dahm, Leiter des DGG-Komitees "Studienfragen"
Tel. 040 / 42838-2980, E-Mail: torsten.dahm@zmaw.de
Weitere Informationen:
http://www.dgg-online.de/_data/downloads/DGG_Positionspapier.pdf
http://www.dgg-online.de
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