Schutz und Teilhabe von Jugendlichen in Social Media: Leopoldina Lunchtalk zu Umsetzung wissenschaftlicher Empfehlungen
Für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren sind soziale Medien wichtige Räume für Austausch und Teilhabe. Die Wirkmechanismen sozialer Medien bergen jedoch auch Risiken für die psychische Gesundheit Heranwachsender. Das Diskussionspapier „Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina schlug deshalb vor, wie Jugendliche soziale Medien nutzen und trotzdem vor deren negativen Folgen geschützt werden können. In einem Lunchtalk werden am Donnerstag, 11. Dezember 2025 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Digitalunternehmen diskutieren, wie die Handlungsempfehlungen umgesetzt werden könnten.
Leopoldina Lunchtalk (Webinar)
„Digitale Verantwortung – Wie gestalten wir soziale Medien für junge Menschen?“
Donnerstag, 11. Dezember 2025, 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr
Online via Zoom
Im Webinar werden die wissenschaftlichen Empfehlungen des Leopoldina-Diskussionspapiers wie Altersgrenzen und Funktionseinschränkungen mit politischen und praktischen Perspektiven verknüpft. Am Lunchtalk beteiligen sich:
• Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann, Professorin für das Recht der Digitalisierung an der Universität zu Köln sowie Mitautorin des Leopoldina-Diskussionspapiers
• Jasmina Hostert, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
• Sebastian Gutknecht, Direktor der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ)
• Marie-Teresa Weber, Head of Regulatory Policy DACH bei Meta
Moderiert wird die Veranstaltung von Vera Linß.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, ist kostenfrei und findet online via Zoom statt. Zur Veranstaltung sowie zum Link für die erforderliche Anmeldung: https://www.leopoldina.org/veranstaltungen/veranstaltung/event/3302/
Journalistinnen und Journalisten, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, melden sich bitte per E-Mail unter presse@leopoldina.org an.
Zum Leopoldina-Diskussionspapier „Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ (2025): https://www.leopoldina.org/socialmedia-kinder
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Über die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina:
Als Nationale Akademie der Wissenschaften leistet die Leopoldina unabhängige wissenschaftsbasierte Politikberatung zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Dazu erarbeitet die Akademie interdisziplinäre Stellungnahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. In diesen Veröffentlichungen werden Handlungsoptionen aufgezeigt, zu entscheiden ist Aufgabe der demokratisch legitimierten Politik. Die Expertinnen und Experten, die Stellungnahmen verfassen, arbeiten ehrenamtlich und ergebnisoffen. Die Leopoldina vertritt die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien, unter anderem bei der wissenschaftsbasierten Beratung der jährlichen G7- und G20-Gipfel. Sie hat rund 1.700 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern und vereinigt Expertise aus nahezu allen Forschungsbereichen. Sie wurde 1652 gegründet und 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Die Leopoldina ist als unabhängige Wissenschaftsakademie dem Gemeinwohl verpflichtet.
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Kommissarische Leiterin der Abteilung Wissenschaftskommunikation
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