Sammelband widmet sich der informatischen Bildung in der Grundschule
Kinder wachsen heute in einer digitalen Welt auf. Dass sie darin lernen, eigenständig und verantwortungsvoll zu handeln, ist Ziel der informatischen Bildung. Wie diese in der Grundschule, insbesondere im Fach Sachunterricht, gelingen kann und welche Erfahrungen, Lehr- und Lernkonzepte sowie Diskussionen es dazu gibt, das beleuchtet ein neuer Sammelband, den Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität Wuppertal nun gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Duisburg-Essen und der Universität Halle herausgegeben haben.
Bereits grundschulische Bildung steht vor der Herausforderung informatische Kompetenzen in den Sachunterricht zu integrieren und fächerübergreifend zu implementieren, um die Schüler*innen zu befähigen, in ihrer informatisch geprägten Lebenswelt mündig zu handeln und an ihr teilhaben zu können. Der neue Sammelband zeigt auf, dass durchaus sehr unterschiedliche Herangehensweisen zur Realisierung dieses Vorhabens existieren. Er richtet sich an alle, die Berührungspunkte mit der informatischen Bildung in Grundschulen haben.
Sowohl Autor*innen aus der Sachunterrichtsdidaktik als auch aus der Informatikdidaktik tragen didaktische Konzepte, politische und fachdidaktische Diskussionen, empirische Befunde sowie Berichte aus der Schul- und Ausbildungspraxis zu diesem Band bei.
Das 275 Seiten umfassende Buch „Informatische Bildung in der Grundschule. Befunde, Diskussionen, Erfahrungen“ ist im Julius Klinkhardt Verlag erschienen und für 24,90 Euro erhältlich. Das eBook des Titels erscheint im Open Access und kann über den folgenden Link frei heruntergeladen werden: doi.org/10.35468/6203.
Als Herausgeber*innen und Autor*innen sind von der Bergischen Universität Wuppertal Dr. Jan Grey und Prof. Dr. Miriam Kuckuck (beide Didaktik des Sachunterrichts) sowie Denise Schmitz und Prof. Dr. Ludger Humbert (beide Didaktik der Informatik) an dem Sammelband beteiligt.
Originalpublikation:
doi.org/10.35468/6203
Ähnliche Pressemitteilungen im idw