Institut für Bildungsforschung ist neues Mitglied im Leibniz-Forschungsnetzwerk Bildungspotenziale
Das Institut für Bildungsforschung (IfB) der Bergischen Universität Wuppertal wurde als neues Mitglied in das Leibniz-Forschungsnetzwerk Bildungspotenziale (LERN) aufgenommen. LERN ist ein Zusammenschluss der wichtigsten Forschungsinstitutionen der Bildungsforschung in Deutschland. Ein zentrales Ziel von LERN ist es, Forschungsergebnisse über Bildung besser in der Praxis zu verbreiten. Beispielsweise führt LERN regelmäßig Veranstaltungen durch, zu denen unter anderem politische Entscheidungsträger*innen oder die Öffentlichkeit eingeladen werden. Die LERN-Mitgliederversammlung hat der Aufnahme des Instituts für Bildungsforschung am 3. Dezember 2025 einstimmig zugestimmt.
Das Institut für Bildungsforschung (IfB) ist ein bundesweit anerkannter Standort für Forschungen zu allen Fragen des Schulwesens. Die Schwerpunkte des Instituts umfassen Unterricht (Interaktion), Schule (Organisation) und Gesellschaft (System). Besonders wichtige Themen sind die berufliche Entwicklung von (angehenden) Lehrkräften und soziale Ungleichheiten in der Bildungsbeteiligung. In der Lehre ist das Institut für Bildungsforschung als Teil der School of Education für die bildungswissenschaftlichen und die sonderpädagogischen Anteile aller Lehramtsstudiengänge der Bergischen Universität Wuppertal verantwortlich.
Das seit seiner Gründung 2010 stark gewachsene Institut umfasst derzeit 21 Arbeitsbereiche. In komplett neu ausgestatteten Räumlichkeiten im Stadtzentrum Wuppertals bietet das Institut zukünftigen Lehrkräften praxisnahe und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Studiengänge, die modernste digitale Techniken nutzen. Ein Beispiel hierfür ist das Klassenzimmer mit einer integrierten Videoanlage, das Forschung und Ausbildung miteinander kombiniert.
Gemeinsam mehr erreichen
Prof. Dr. Gino Casale, Vorsitzender des IfB: „Mit dem Beitritt zum Netzwerk können wir unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Region hinaus mit den weiteren LERN-Mitgliedern teilen und in die zentralen Bildungsdebatten einbringen. Insbesondere sind die Vernetzungsaktivitäten von LERN mit der Bildungspolitik eine vielversprechende Möglichkeit, um den Wissenstransfer in die Praxis zu stärken. Zudem profitieren wir von den bewährten Strukturen von LERN, beispielsweise im Rahmen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.“
LERN sieht Bildung als Grundstein für beruflichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe und möchte die Potenziale von Bildung und für Bildung besser nutzbar machen. Gemeinsam wollen die Mitglieder auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene Ansatzpunkte für tragfähige Konzepte und erfolgversprechende Reformen finden. Das IfB ist dafür ein neuer starker Partner im nun 29 Einrichtungen umfassenden Netzwerk.
Weitere Informationen zum LERN-Netzwerk gibt es auf der Webseite https://www.leibniz-bildung.de/.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Cornelia Gräsel
Institut für Bildungsforschung
Arbeitsbereich „Lehr-, Lern- und Unterrichtsforschung“
Sprecherin der Bergischen Universität im LERN-Netzwerk
E-Mail graesel@uni-wuppertal.de
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