Wichtiger Schritt für zukunftsweisende Forschungspolitik: RatSWD begrüßt Referentenentwurf zum Forschungsdatengesetz
Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) begrüßt ausdrücklich die Vorlage des Referentenentwurfes für ein Forschungsdatengesetz sowie den Beginn der Verbändebeteiligung.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) legt mit dem nun veröffentlichten Referentenentwurf für ein Forschungsdatengesetz eine gute Gesetzesgrundlage vor. „Der Entwurf ist ein wichtiger Schritt, um den Zugang zu Forschungsdaten zu verbessern, die Verknüpfung von Daten zu erleichtern und somit nachhaltig die Arbeitsbedingungen für Forschende und den Forschungsstandort Deutschland zu stärken“, so die Vorsitzende des RatSWD, Prof. Dr. Kerstin Schneider (RWI Essen, Universität Wuppertal).
Der RatSWD setzt sich seit vielen Jahren für ein Forschungsdatengesetz ein. Mit dem Beginn der Verbändebeteiligung wurde nun ein wichtiger Meilenstein erreicht. „Der RatSWD freut sich, in konstruktiven Diskussionen den Prozess weiterhin fachlich zu begleiten und sieht einer baldigen Verabschiedung des Gesetzes mit Zuversicht entgegen“, so die Vorsitzende weiter.
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Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) berät seit 2004 die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften. Im RatSWD arbeiten zehn durch Wahl legitimierte Vertreterinnen und Vertreter der sozial-, verhaltens-, bildungs- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachdisziplinen mit zehn Vertreterinnen und Vertretern der Datenproduktion zusammen.
Der RatSWD ist Teil von KonsortSWD – NFDI4Society – dem Konsortium für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Er versteht sich als institutionalisiertes Forum des Dialoges zwischen Wissenschaft und Datenproduzenten und erarbeitet Empfehlungen und Stellungnahmen. Dabei engagiert er sich für eine Infrastruktur, die der Wissenschaft einen breiten, flexiblen und sicheren Datenzugang ermöglicht. Diese Daten werden von staatlichen, wissenschaftsgetragenen und privatwirtschaftlichen Akteuren bereitgestellt. Derzeit hat der RatSWD 39 Forschungsdatenzentren akkreditiert und fördert deren Kooperation.
Weitere Informationen:
https://www.konsortswd.de/aktuelles/pressemitteilungen/referentenentwurf-zum-forschungsdatengesetz/
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