Call for Participation: Workshop von Leopoldina Südafrikanischer Akademie zu Klimawandel und psychische Gesundheit
Extreme Hitze, Naturkatastrophen, Ernährungsunsicherheit: Die Folgen des Klimawandels sind vielerorts bereits deutlich und immer mehr spürbar. Die Folgen für die körperliche Gesundheit sind zunehmend bekannt. Ihre Auswirkungen auf die psychische Gesundheit dagegen sind bislang noch unzureichend erforscht und finden in der Klima-, Gesundheits- und Entwicklungspolitik kaum Beachtung. Vor diesem Hintergrund veranstalten die Leopoldina und die Südafrikanische Akademie der Wissenschaften (ASSAf) vom 8. bis 10. September 2026 einen Workshop in Südafrika. Hierfür können sich Nachwuchsforschende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südafrika bis Freitag, 3. April 2026, bewerben.
Der Workshop soll Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen, u. a. Psychologie, Psychiatrie, Neurowissenschaften, Klima- und Umweltwissenschaften oder Geografie zusammenbringen. Ziel ist es, über die direkten und indirekten Zusammenhänge zwischen Klimawandel und psychischer Gesundheit im deutschsprachigen Raum und Südafrika zu diskutieren sowie die Auswirkungen und Bewältigungsstrategien systematisch zu vergleichen.
Die Ergebnisse sollen als wissenschaftsbasierte Empfehlungen in Form eines Policy Briefs aufbereitet werden. Neben Keynote-Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem deutschsprachigen Raum und Südafrika sind interaktive Formate wie Posterpräsentationen und ein World Café geplant.
Der Workshop ist Teil der gemeinsamen Projektreihe von ASSAf und Leopoldina zu Klimawandel und Gesundheit. Die Teilnahme am Workshop ist für die ausgewählten Forscherinnen und Forscher kostenfrei. Die Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen. Die Bewerbungsfrist endet am Freitag, 3. April 2026. Die Auswahl und Bekanntgabe der Teilnahme erfolgt bis zum 30. April 2026.
Die wissenschaftliche Leitung übernehmen für die Leopoldina: Prof. Dr. Simone Kühn, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, und Prof. Dr. Frauke Kraas, Universität zu Köln. Die wissenschaftliche Leitung seitens ASSAf übernehmen Prof. Dr. Tholene Sodi, Universität Limpopo und Prof. Dr. Mary Scholes, Universität Witwatersrand.
Zum Call for Participation: https://www.leopoldina.org/fileadmin/user_upload/Dokumente/2026_Call_Climate_Change_and_Mental_Health_ASSAf-Leopoldina.pdf
Weitere Informationen: https://www.leopoldina.org/newsroom/nachrichten/detail/workshop-zu-klimawandel-und-psychischer-gesundheit-leopoldina-und-suedafrikanische-akademie-foerdern-junge-forschende
Medienkontakt:
Sonja Kastilan
Leiterin der Abteilung Wissenschaftskommunikation
Tel.: +49 (0)345 472 39-800
E-Mail: presse@leopoldina.org
Über die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina:
Als Nationale Akademie der Wissenschaften leistet die Leopoldina unabhängige wissenschaftsbasierte Politikberatung zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Dazu erarbeitet die Akademie interdisziplinäre Stellungnahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. In diesen Veröffentlichungen werden Handlungsoptionen aufgezeigt, zu entscheiden ist Aufgabe der demokratisch legitimierten Politik. Die Expertinnen und Experten, die Stellungnahmen verfassen, arbeiten ehrenamtlich und ergebnisoffen. Die Leopoldina vertritt die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien, unter anderem bei der wissenschaftsbasierten Beratung der jährlichen G7- und G20-Gipfel. Sie hat rund 1.700 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern und vereinigt Expertise aus nahezu allen Forschungsbereichen. Sie wurde 1652 gegründet und 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Die Leopoldina ist als unabhängige Wissenschaftsakademie dem Gemeinwohl verpflichtet.
Weitere Informationen:
https://www.leopoldina.org/
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