AIF-Forschungsvereinigungen für beschleunigte Innovationsförderungen
"Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) sind wesentliche Hebel, um den Wissenstransfer zu beschleunigen, insbesondere auch innerhalb der Hightech Agenda Deutschland. Gerade die IGF ist seit Jahrzehnten herausragend gut, weil sie themen-, branchen- und technologieoffen ist“, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung Gitta Connemann bei einem Parlamentarischen Abend der AIF – Allianz für Industrie und Forschung e.V. am 24. Februar 2026 in Berlin.
"Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) sind wesentliche Hebel, um den Wissenstransfer zu beschleunigen, insbesondere auch innerhalb der Hightech Agenda Deutschland. Gerade die IGF ist seit Jahrzehnten herausragend gut, weil sie themen-, branchen- und technologieoffen ist“, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung Gitta Connemann. Bei einem Parlamentarischen Abend der AIF – Allianz für Industrie und Forschung e.V. am 24. Februar 2026 in Berlin lobte sie: „Der Mittelstand ist die Innovations- und Kreativabteilung unseres Landes.“ Im Zusammenhang mit dem jetzt forcierten Bürokratieabbau sowie der Vereinfachung und Beschleunigung der Förderprogramme betonte Connemann auch die besondere Bedeutung der Normung und Standards, um die Marke „Made in Germany“ zu stärken.
AIF als Impulsgeberin und Vertrauenspartnerin
Vor zahlreichen Bundestagsabgeordneten und AIF-Mitgliedern, die als Forschungsvereinigungen das IGF-Programm in der Praxis umsetzen, würdigte sie die „Allianz für Industrie und Forschung mit ihrem breiten Netzwerk als wichtige Impulsgeberin und Vertrauenspartnerin“. Die Präsidiumsmitglieder der AIF, Thomas Reiche, Jens Jerzembeck, Dr. Peter Dültgen und Johannes Diebel, nutzten die Gelegenheit, der Parlamentarischen Staatssekretärin eine Mappe mit Empfehlungen zur Beschleunigung der Industriellen Gemeinschaftsforschung zu überreichen. Diese kämen, so Connemann, genau zur richtigen Zeit, um die Innovationspolitik noch effektiver zu gestalten.
„Wir wollen als AIF die Innovationskraft unseres Landes mit voranbringen. In einer Art Schalterfunktion bündeln die Forschungsvereinigungen die Interessen und Ideen über die Branchen hinweg. Hier findet eine aus Erfahrung, Kompetenz und Professionalität resultierende Vorsortierung der Ideen statt, die in tragfähige Forschungsvorhaben übersetzt werden“, beschreibt Reiche die Rolle der Forschungsvereinigungen im Innovationssystem.
Podiumsdiskussion: Politik und Praxis
Dr. Matthias Heider, Geschäftsführer der AIF, moderierte die Podiumsdiskussion. Podiumsteilnehmer waren neben Thomas Reiche die Bundestagsabgeordneten Dr. Lina Seitzl und Florian Müller. Seitzl (SPD) ist Mitglied des Ausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung im Deutschen Bundestag. Müller ist Sprecher für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Seitzl beschrieb die öffentlich geförderte Forschung als Teil des Gemeinwohls. „Wir müssen die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass das auch so bleibt“, sagte Seitzl. Bezüglich der Hightech Agenda Deutschland hält sie die Konzentration auf die Schlüsseltechnologien für richtig.
Florian Müller begrüßt, dass sich auch die Bundesländer einbringen. Der forschungspolitische Sprecher kündigt darüber hinaus an: „Ende Mai werden die Prozesse vorgestellt.“ In Bezug auf die Inhalte der Forschungsvorhaben spricht er sich für eine „strategisch kluge Priorisierung“ aus. Er wünscht sich dabei unter anderem „ein Augenmerk auf die Förderung des Nachwuchses und die Erleichterung des Transfers“. Müller lud das AIF-Netzwerk ein, sich an dem Roadmap-Prozess zur Hightech Agenda zu beteiligen.
Breite Themencluster der AIF-Forschungsvereinigungen
Bundesforschungsministerin a.D. Dr. Edelgard Bulmahn hob in ihrem Beitrag die Verlässlichkeit der AIF hervor, die sich unter anderem als guter Partner für die Clusterbildung erwiesen hat. Die außerordentlich breiten Themencluster, die die AIF mit ihren industrienahen Forschungsvereinigungen und deren zahlreichen Unternehmen nahezu alle Branchen abbildet, seien außergewöhnlich. Nicht zuletzt bestätigt sie den Vergleich von Gitta Connemann, die AIF wirke wie ein „Transmissionsriemen“. Bulmahn ist designiertes Mitglied des AIF-Beirates, der voraussichtlich im Frühsommer neu gebildet wird.
Pressekontakt
AIF e.V., Frauke Frodl, presse@aif.de, T.: +49 30 64475 215, M.: +49 151 19621 541
Originalpublikation:
https://www.aif.de/aif-forschungsvereinigungen-fuer-beschleunigte-innovationsfoerderungen/
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