Statement zum Welt-Adipositas-Tag 2026: "Adipositas kann den Geburtsverlauf negativ beeinflussen!"
Anlässlich des Welt-Adipositas-Tags 2026 erklärt der Schriftführer der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Prof. Dr. Markus Schmidt:
Adipositas kann den Geburtsverlauf negativ beeinflussen
"Bei Frauen mit Adipositas ist die Plazenta häufig nicht ausreichend leistungsfähig. Häufig besteht eine erhöhte Insulinresistenz. Das bedeutet, dass der Körper immer mehr Insulin benötigt, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Diese Stoffwechselveränderung kann die Entwicklung der Plazenta negativ beeinflussen. In Kombination mit weiteren Begleiterkrankungen, zunehmendem Alter und einem ungesunden Lebensstil kann sich dies ungünstig auf den Geburtsverlauf auswirken. Frauen mit Adipositas haben im Vergleich zu normalgewichtigen Frauen zudem ein erhöhtes Risiko für Totgeburten und benötigen häufiger einen Kaiserschnitt."
Prof. Dr. Markus Schmidt,
Schriftführer der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/frauenheilkunde-und-geburtshilfe
Weitere Informationen:
https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/
https://www.dggg.de/
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