Gleichstellung: Pädagogische Hochschule Karlsruhe bei Professorinnenprogramm 2030 erfolgreich
Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe konnte mit ihrem Gleichstellungskonzept überzeugen und wird nun in der dritten Runde des Professorinnenprogramms 2030 des Bundes und der Länder gefördert. Ziel der Hochschule ist, den Frauenanteil auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen zu erhöhen und die auf Ebene der Professuren bereits erreichte Parität dauerhaft zu sichern.
Nach erfolgreicher Bewerbung mit ihrem Gleichstellungskonzept ist die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PHKA) in das Professorinnenprogramm 2030 des Bundes und der Länder aufgenommen worden. Die aktuelle Runde des Programms ermöglicht 44 Hochschulen bundesweit eine Anschubfinanzierung für mit Frauen besetzte Professuren. Pro Hochschule können für insgesamt fünf Jahre bis zu drei Professuren mit jeweils 165.000 Euro jährlich gefördert werden.
Ziel des Programms ist es, mehr Frauen nach der Promotion im Wissenschaftssystem zu halten, ihre Beteiligung auf allen Qualifikationsstufen zu steigern und eine geschlechtergerechte Hochschulkultur zu fördern.
Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen erhöhen
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Gleichstellungskonzept überzeugen konnten“, sagt PHKA-Rektor Klaus Peter Rippe. „Gleichstellungsarbeit ist an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe seit langem strukturell verankert und wird von uns systematisch weiterentwickelt. So konnten wir den Frauenanteil bei unseren Professuren auf aktuell rund 53 Prozent steigern und haben unter anderem einen Berufungsleitfaden mit gleichstellungsorientierten Standards eingeführt.“
Allerdings verweist Rippe auch auf den im Wissenschaftssystem vielfach beschriebenen und auch an der PHKA vorhandenen leaky-pipeline-Effekt, nach dem der Frauenanteil mit jeder weiteren Qualifikationsstufe kontinuierlich absinkt, während der Männeranteil steigt. „Unser Ziel ist deshalb, die Repräsentanz von Frauen an der PHKA auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen zu erhöhen und die erreichte Parität auf Ebene der Professuren und Leitungspositionen dauerhaft zu sichern“, unterstreicht der Rektor.
Verantwortlich für das eingereichte Gleichstellungskonzept der PHKA zeichnen Gleichstellungsbeauftragte PD Dr. Tina Glaser, die Gleichstellungsreferent:innen Johanna Hähner und Dr. Jona Oldenburg sowie die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Dr. Nicole Bachor-Pfeff. Weitere Informationen zum Thema Gleichstellung an der PHKA sind zu finden auf https://www.ph-karlsruhe.de/campus/serviceeinrichtungen/gleichstellungsbuero.
Über die Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Als bildungswissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht forscht und lehrt die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PHKA) zu schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen. Ihr unverwechselbares Profil prägen der Fokus auf Bildung in der demokratischen Gesellschaft, Bildungsprozesse in der digitalen Welt sowie MINT in einer Kultur der Nachhaltigkeit. Rund 220 in der Wissenschaft Tätige betreuen rund 3.400 Studierende. Das Studienangebot umfasst Lehramtsstudiengänge für die Primarstufe und die Sekundarstufe I sowie Bachelor- und Masterstudiengänge für andere Bildungsfelder. Die berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote zeichnen sich durch ihre besondere Nähe zu Forschung und Praxis aus. https://www.ph-karlsruhe.de
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