Verlängerung: DFG-Projekt zur häuslichen Betreuung von Menschen mit Demenz
DFG-Projekt zur häuslichen Betreuung von Menschen mit Demenz wird verlängert
Weitere Studienteilnehmende gesucht
Seit inzwischen drei Jahren untersuchen Wissenschaftler:innen des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und der Universität Oldenburg die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz. Nun gibt es eine erfreuliche Nachricht: Das Projekt kann um weitere sechs Monate verlängert werden. Dadurch erhält das Forschungsteam die Möglichkeit, die bisherigen Erkenntnisse zu vertiefen und weitere Perspektiven einzubeziehen.
Im Mittelpunkt der von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Studie stehen insbesondere Betreuungsarrangements, bei denen osteuropäische Betreuungshilfen in Privathaushalten tätig sind. Im Rahmen der bisherigen Projektphase führte das Forschungsteam, das aus Forschenden aus der Kommunikationswissenschaft, der Soziologie, der Versorgungsforschung und der Ethik besteht, zahlreiche Gespräche mit Angehörigen, Menschen mit Demenz, Betreuungshilfen aus Osteuropa, Vermittlungsagenturen sowie weiteren an der Versorgung beteiligten Personen. Die Interviews und Gespräche ermöglichten wertvolle Einblicke in einen Bereich, der oft im Privaten stattfindet und daher gesellschaftlich wenig sichtbar ist. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in den vergangenen Jahren gemeinsam ausgewertet und in zahlreichen Arbeitsstunden interpretiert und aufbereitet.
Gerade weil die häusliche Betreuung von Menschen mit Demenz sehr individuell organisiert wird, möchten die Forschenden möglichst viele unterschiedliche Lebensrealitäten berücksichtigen. Ziel ist es, die häusliche Versorgung durch osteuropäische Betreuungshilfen differenziert zu beschreiben und eine fundierte Grundlage für wissenschaftliche Analysen sowie mögliche Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft zu schaffen.
STUDIENTEILNEHMER:INNEN GESUCHT
Für die verlängerte Projektphase sucht das Forschungsteam daher weiterhin Familien und weitere Beteiligte, die bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen. Interessierte können sich unverbindlich telefonisch oder per E-Mail beim Projektteam melden. In einem persönlichen Gespräch wird anschließend gemeinsam besprochen, wie eine mögliche Teilnahme an der Studie aussehen kann.
Mit jeder weiteren Perspektive trägt die Studie dazu bei, ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Chancen der häuslichen Betreuung von Menschen mit Demenz zu entwickeln.
KONTAKT
Wenn Sie interessiert sind, an der Studie teilzunehmen, können Sie telefonisch oder per E-Mail mit dem Projektleiter Jo Reichertz Kontakt aufnehmen: 0151 4017 1790, jo.reichertz@t-online.de oder sich an die Projektmitarbeiterin Nadine Giesbrecht unter nadine.giesbrecht@kwi-nrw.de wenden.
PROJEKTLEITUNG
Jo Reichertz, KWI
FÖRDERUNG
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Jo Reichertz, KWI
Weitere Informationen:
https://www.kulturwissenschaften.de/projektverlaengerung-dfg-projekt-kommunikation-demenz-26/ - Link zur KWI-Webseite
https://www.kulturwissenschaften.de/projekt/dfg-projekt-osteuropaeische-live-in-hilfen-in-haeuslichen-versorgungstriaden-bei-demenz/ - Projektseite
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