Preise für Hochschulforschung verliehen
Am 19. März 2026 wurden drei junge Wissenschaftler für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Hochschulforschung mit dem Ulrich-Teichler-Preis und dem Preis der Gesellschaft für Hochschulforschung ausgezeichnet. Die Würdigung und feierliche Preisverleihung fand im Rahmen der 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung statt, deren Gastgeber in diesem Jahr die Universität Paderborn war.
Aus den eingereichten Arbeiten wurden 2026 von einer Jury die folgenden Preisträger ausgewählt:
Sabine Freudhofmayer für ihre Dissertation zu dem Thema „Studieren im Kontext der Ökonomisierung von Hochschulbildung: Rekonstruktionen zum kollektiven Erfahrungsraum der Studierenden der Bildungs- und Erziehungswissenschaft“ an der Universität Wien.
Gunther Dahm für seine Dissertation zu dem Thema „Studieren ohne Hochschulreife. Ausmaß und Determinanten des Studienerfolgs von nicht-traditionellen Studierenden“ an der Leibniz-Universität Hannover.
Zoe Maldonado für ihre Masterarbeit zu dem Thema „ Exploring Higher Education Observatories in a Data-Driven Context” an der Universität für Weiterbildung Krems.
Der Ulrich-Teichler-Preis wurde 2008 zum ersten Mal vergeben. Der Kasseler Hochschulforscher Professor Dr. Ulrich Teichler (INCHER Kassel) hat den Preis gestiftet, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuregen, sich mit Fragen der Hochschulforschung wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Zugleich sollen herausragende Nachwuchsarbeiten zu dieser Thematik stärker in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Verliehen wird der Preis regelmäßig im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung, die auch die Auswahl der Preisträger übernimmt.
Eine Voraussetzung für die Auszeichnung ist, dass ein fundierter Beitrag zur fachlichen und professionellen Weiterentwicklung der Hochschulforschung geleistet wird. Der Ulrich-Teichler-Preis für Dissertationen besteht aus einem Druckkostenzuschuss in Höhe von maximal 2000,- € sowie zusätzlich einem Preisgeld von 1000,- €. Die Höhe des Preisgeldes für die prämierten Abschlussarbeiten beträgt 1000,- €.
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