Biologin der Universität Koblenz mit Flechten und Moosen in der Ausstellung „Mythos Wald“
In der neuen Ausstellung „Mythos Wald“, die noch bis 30. Dezember 2026 im Gasometer in Oberhausen zu sehen ist, können Besucher*innen eine Vitrine mit sechs Flechten und sechs Moosarten, die Dr. Dorothee Killmann von der Universität Koblenz gesammelt und in Szene gesetzt hat, bewundern.
Gezeigt werden beispielsweise folgende Arten: Die Wolfsflechte (Letharia vulpina) ist sehr giftig. Mit ihr hat man früher Füchse bzw. Wölfe vergiftet. Das Isländisch Moos (Cetraria islandica) ist die einzige medizinisch genutzte Flechte, die zum Beispiel gegen Erkältungen und bei Halsschmerzen hilft. Die von Killmann und ihren Kollegen neu beschriebene Hunsrück-Warzenflechte (Verrucaria hunsrueckensis) ist im Nationalpark Hunsrück-Hochwald beheimatet. Mit dem Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme) wurden früher Kopfkissen gefüllt. Das Große Kranzmoos (Rhytidiadelphus triquetrus) wurde in früherer Zeit zum Aufbinden von Kränzen verwendet.
In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert „Mythos Wald“ die Diversität deutscher und internationaler Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen, in denen sie vorkommen.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Dr. Dorothee Killmann
Universität Koblenz
Universitätsstr. 1
56070 Koblenz
Tel.: 0261 287 2230
E-Mail: killmann@uni-koblenz.de
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