Algenforschung der Hochschule Anhalt im Fokus
Am 5. und 6. Mai 2026 lädt das Kompetenzzentrum Algenbiotechnologie der Hochschule Anhalt gemeinsam mit der Algenfarm Klötze zum 4. Mitteldeutschen Algenstammtisch nach Köthen ein.
Algen gelten als wahre Multitalente: Sie können als Grundlage für funktionelle Lebensmittel dienen, bioaktive Inhaltsstoffe liefern, in Bioplastik eingesetzt werden oder zur Gewinnung von Algenöl beitragen. Gleichzeitig wachsen sie ressourcenschonend und bieten damit interessante Ansätze für eine nachhaltige Wirtschaft von morgen.
Am Dienstag, dem 5. Mai, startet die Veranstaltung im Audimax der Hochschule Anhalt mit Fachvorträgen zu den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Algen. Thematisiert werden unter anderem innovative Anwendungen in Ernährung, Pharmazie und Industrie. Ergänzt wird das Programm durch Diskussionen, Posterpräsentationen sowie einen praxisnahen Mini-Algenkochkurs. Am Mittwoch, dem 6. Mai, wird der fachliche Austausch mit weiteren Beiträgen zu algenbasierter Biomasse, technologischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Perspektiven fortgesetzt. Den Abschluss bildet eine Exkursion zur Algenanlage der Firma PUEVIT in Dresden, bei der Einblicke in die praktische Umsetzung moderner Algenproduktion gegeben werden.
Der Mitteldeutsche Algenstammtisch bringt Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen und unterstreicht die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für nachhaltige Innovationen. Gleichzeitig macht die Hochschule Anhalt deutlich, wie moderne Forschung Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen geben kann. Organisiert wird der Mitteldeutsche Algenstammtisch vom Kompetenzzentrum Algenbiotechnologie der Hochschule Anhalt gemeinsam mit der Algenfarm Klötze GmbH & Co. KG.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Carola Griehl
Originalpublikation:
www.hs-anhalt.de/algenbiotechnologie
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