Vermögensbezogene Steuern in der Vielfachkrise: Öffentliche Podiumsdiskussion am Do., 07.05., 19 Uhr
Sozialabgaben auf Kapitalerträge zur Finanzierung des Gesundheitssystems, eine Reform der Erbschaftsteuer als Ausgleich für eine Reduktion von Einkommenssteuern: vermögensbezogene Steuern stehen aktuell wieder im Fokus. Am Zentrum für Nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenspolitik (ZNWU) der Hochschule Darmstadt (h_da) wurde in den vergangenen Jahren ein Forschungsprojekt zu diesem Thema durchgeführt. Zum Abschluss findet am 07. und 08.05. eine wissenschaftliche Tagung mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis statt. Zur Podiumsdiskussion „Vermögensbezogene Steuern in der Vielfachkrise: Scheindebatte oder akute Politikoption?“ ist auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen.
Tagung wie Podiumsdiskussion finden im Glaskasten der h_da statt (Hochhaus, EG, Schöfferstraße 3, 64295 Darmstadt). Das öffentliche Panel beginnt am Do., 07.05., um 19 Uhr und endet gegen 20.30 Uhr. Auf dem Podium sitzen Vera Trappmann (University of Leeds), Florian Schuster-Johnson (Direktor des Dezernats Zukunft), Christoph Trautvetter (Netzwerk Steuergerechtigkeit) und Maike Wilhelm (Initiative Kritische Ökonomik Frankfurt). Impulse aus der Berliner Politik geben Jörg Cezanne und Sven Giegold. Es moderieren Prof. Dr. Ulrich Klüh (Fachbereich Wirtschaft der h_da) und die Journalistin Judith Kösters.
Eingebettet ist die Podiumsdiskussion in die Tagung „Verteilungskonflikte, Klima, Staatsfinanzen – Vermögensbezogene Steuern zur integrierten Bewältigung der Vielfachkrise“. Sie richtet sich an die Fachöffentlichkeit sowie Journalistinnen und Journalisten. Unterstützt wird die Konferenz von der Hans-Böckler-Stiftung und dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung.
Ausführliche Informationen zur Agenda finden sich im Dokument anbei.
Hochschule Darmstadt (h_da)
Die Hochschule Darmstadt (h_da) ist eine der größten deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs). Sie bietet ihren aktuell 14.000 Studierenden ein praxisnahes und anwendungsorientiertes Studium in den Bereichen MINT, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Architektur, Medien und Design. Viele Projekte und Inhalte in Studium, Forschung und gesellschaftlichem Transfer beschäftigen sich mit den Zukunftsthemen Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Digitalisierung. Die h_da betreibt ein eigenes Promotionszentrum Nachhaltigkeitswissenschaften und vergibt als erste und einzige deutsche Hochschule den akademischen Grad eines Doktors der Nachhaltigkeitswissenschaften. Visionär ist die europäische Hochschulallianz „European University of Technology (EUT+)“, der die h_da angehört: Gemeinsam mit acht weiteren Hochschulpartnern und gefördert von der EU-Kommission möchte die h_da zu einem neuen Hochschultyp zusammenwachsen – zur „Europäischen Universität“.
Website h_da: https://h-da.de
Website EUT+: https://www.univ-tech.eu
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