29 lehrbezogene Netzwerke für Förderung ausgewählt
Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert 29 Netzwerke. Sie sind aus den Anträgen zur Ausschreibung „Fokus Netzwerke 2026. Netzwerke als innovationsbefördernde Akteure“ ausge-wählt worden, wie die Stiftung im Hamburg mitteilte. Die Resonanz war mit 199 Einreichungen sehr groß. Alle Einreichungen wurden zunächst von zwei Gutachter:innen wissenschaftlich begut-achtet, auf dieser Basis hat die Jury ihre Förderempfehlungen ausgesprochen.
Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert 29 Netzwerke. Sie sind aus den Anträgen zur Ausschreibung „Fokus Netzwerke 2026. Netzwerke als innovationsbefördernde Akteure“ ausge-wählt worden, wie die Stiftung im Hamburg mitteilte. Die Resonanz war mit 199 Einreichungen sehr groß. Alle Einreichungen wurden zunächst von zwei Gutachter:innen wissenschaftlich begut-achtet, auf dieser Basis hat die Jury ihre Förderempfehlungen ausgesprochen.
Das Fördervolumen beträgt rund 6 Millionen Euro für einen Förderzeitraum von 3 Jahren. Die Pro-jekte starten ab dem 1. Oktober 2026.
Lehrbezogene Netzwerke bestehen aus Personen, die sich hochschulübergreifend über längere Zeiträume treffen und zu lehrbezogenen Fragestellungen austauschen. Diese Netzwerke haben das Potenzial, als innovationsfördernde Akteure zu wirken und gute Ideen in die Breite zu tragen. „Das Ziel unserer Förderung ist es, die Qualität der Arbeitsergebnisse der Netzwerke zu steigern, die Aktivitäten der Netzwerke weiterzuentwickeln und zu skalieren sowie die Netzwerkcommunity in ihrer Zusammenarbeit und Selbstorganisation zu stärken“, sagt Dr. Antje Mansbrügge, Vorstand Innovation der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
Inhaltlich decken die ausgewählten Netzwerke ein breites thematisches Spektrum ab: von Medizin über Informatik und Ingenieurswesen bis hin zu Rechts- und Erziehungswissenschaften sowie fachübergreifenden Gruppen zu thematischen Schwerpunkten wie Hochschuldidaktik, KI oder Nachhaltigkeit. Während einige Netzwerke ihre internen Strukturen und die Zusammenarbeit festi-gen möchten, konzentrieren sich andere darauf, (Hochschul-) Lehrende durch Weiterbildung und Vernetzung zu unterstützen.
„Mich hat die Vielfalt der eingereichten Projekte beeindruckt – von regionalen bis hin zu deutsch-landweiten Netzwerken zum Teil unter der Einbeziehung internationaler Mitglieder, teils breit auf-gestellt, teils klar fokussiert. Das macht die Bewertung nicht leicht. Umso wichtiger ist für uns in der Jury, besonders auf die Machbarkeit und das Potenzial der Entwicklungen der beantragen Projekte zu achten“, sagt Jurymitglied Prof. Dr. Marco Winzker vom Bayerischen Zentrum für Inno-vative Lehre (BayZiel).
„Es ist bemerkenswert, wie viele Netzwerke sich bereits gemeinsam den aktuellen Herausforde-rungen der Lehre stellen. Solche Strukturen verdienen gezielte Unterstützung und Sichtbarkeit. Wir als Jury haben eine hervorragende Auswahl getroffen – ich bin gespannt, welche Dynamik die geförderten Netzwerke nun entfalten werden“, sagt Jurymitglied Prof. Dr. Judith Pütter von der Hochschule Hamm-Lippstadt.
Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) engagiert sich seit 2021 bundesweit für Inno-vationen in Studium und Lehre. Dafür fördert sie Projekte an einzelnen Hochschulen oder Verbund-vorhaben. Zudem schafft die Stiftung Vernetzungsangebote für die Community, stärkt den Wissen-stransfer und fördert den Austausch über Projektergebnisse, Erfolge und Herausforderungen. Sämtliche Mittel werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.
Auf der Stiftungswebsite finden Sie alle Informationen zu den geförderten Netzwerken
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