Neues Zentrum für nachhaltige Bauprodukte sowie gesunde Raum- und Materialgestaltung v. RWTH Aachen, FOM, Uni Maastricht
In Aachen entsteht ein innovatives Kompetenz- und Anwendungszentrum für nachhaltige Bauprodukte. Das Projekt trägt den Titel „R.A.U.M.-Labor Euregio-Maas-Rhein – Ressourcen, Atmosphären, Umwelten, Menschen“. Die FOM Hochschule ist Teil des Projektkonsortiums und bringt mit dem Research Center New Work (RCNW) ihre Expertise im Themenfeld Arbeit, Raum und neue Nutzungskonzepte in das Vorhaben ein.
Auftakt im Labor: Zusammenarbeit nimmt Fahrt auf
Einen wichtigen Meilenstein markierte die Eröffnungsveranstaltung vergangene Woche beim Konsortialführer, dem TFI - Institut für Boden- und Raumsysteme an der RWTH Aachen e. V. Hier kamen die Projektpartnerinnen und -partner erstmals alle zusammen, gaben Einblicke in die Forschungsinfrastruktur und stellten die Weichen für die Zusammenarbeit: Ein Lenkungskreis wurde gegründet, Arbeitsgruppen für die Begleitforschung eingerichtet und zentrale Themen abgestimmt.
Innovation für eine Branche im Wandel
Das R.A.U.M.-Labor baut gezielt neue Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auf, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der Bauprodukteindustrie zu unterstützen. Im Fokus stehen nachhaltige Materialien, digitale Prozesse und kreislauffähige Produkte. Im „Living Building Lab“ werden neue Lösungen direkt unter realen Bedingungen erprobt.
FOM: Arbeit, Raum und neue Nutzungskonzepte im Fokus
Das Teilprojekt der FOM geht unter der Leitung von Prof. Dr. Axel Minten der Frage nach, wie Arbeit so gestaltet werden kann, dass sie Menschen stärkt und zukunftsfähig bleibt. Im Kontext von Digitalisierung, neuen Arbeitsformen und steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit untersucht die FOM insbesondere die Rolle von Raumgestaltung, Materialien und Design für gutes Arbeiten. Dazu zählen Akzeptanzstudien ebenso wie die Entwicklung innovativer Arbeitskonzepte. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung und Erprobung von Coworking-Modellen, ergänzt durch ein Nutzungshandbuch, Seminare und Workshops.
Projektpartnerinnen & -partner aus Wissenschaft und Praxis
Das Projekt ist mit seinen Partnerinnen und Partnern interdisziplinär breit aufgestellt. Neben der FOM Hochschule (RCNW am iwo Institute for Work & Organization) sind folgende Institutionen beteiligt: Universitätsklinikum Aachen (Anstalt des öffentlichen Rechts für die medizinische Fakultät der RWTH Aachen), Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen (Lehrstuhl für Technik- und Organisationssoziologie (STO) und Lehrstuhl für Biotechnologie (ABBt)), Universiteit Maastricht, Weseler Teppich GmbH & Co. KG, Think Tank Technologies engineering & innovations sowie Incoretex GmbH.
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Forschungsinfrastrukturen.NRW“ durch das Land Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 unter dem Aktenzeichen 34.01.RAUM-EFRE-20500098 gefördert.
Über die gemeinnützige FOM Hochschule
Mit rund 45.000 Studierenden zählt die FOM zu den größten Hochschulen Europas. Initiiert durch die gemeinnützige Stiftung für internationale Bildung und Wissenschaft ermöglicht sie Berufstätigen, Auszubildenden, Abiturienten und international Studierenden ein Hochschulstudium. Die FOM ist staatlich anerkannt und bietet mehr als 60 akkreditierte Bachelor- und Master-Studiengänge an – im Campus-Studium+ an über 30 Hochschulzentren oder im ortsunabhängigen Digitalen Live-Studium aus den FOM Studios. Studierende können zudem weltweit Studienerfahrungen an renommierten Partnerhochschulen sammeln. Beim StudyCheck Award 2026 belegte die FOM den ersten Platz in der Kategorie „Hochschulen mit über 15.000 Studierenden“. Damit zählt sie zu den beliebtesten Hochschulen Deutschlands. Weitere Informationen: www.fom.de
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Axel Minten axel.minten@fom.de
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