Vom Denkmal zur Zukunftswerkstatt: Minister Blume besucht Start-up Lab der OTH Regensburg
Ein historischer Ort, an dem Zukunft entsteht: Beim Besuch des Start-up Labs der OTH Regensburg am Freitag, 8. Mai 2026, erlebte der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, wie sich denkmalgeschützte Architektur und moderne Gründungsdynamik verbinden.
Wie aus Ideen konkrete Anwendungen und schließlich erfolgreiche Gründungen werden, zeigte die OTH Regensburg beim Besuch von Wissenschaftsminister Markus Blume im Start-up Lab am Standort Prüfeninger Straße. In den denkmalgeschützten Gebäuden befinden sich heute Räume, in denen historische Substanz und moderne Innovationskultur gezielt zusammengeführt werden und kurze Wege von der ersten Idee bis zum marktfähigen Produkt ermöglichen.
Wissenschaftsminister Markus Blume: „Hier wird Zukunft nicht nur gedacht, sondern gemacht: In historischen Mauern entstehen im Start-up Lab der OTH Regensburg Ideen für die Welt von morgen – von Künstlicher Intelligenz bis zu neuen Anwendungen für Industrie und Gesellschaft. Genau diesen Gründergeist braucht Bayern: mutig, kreativ und anwendungsnah. Die OTH Regensburg zeigt eindrucksvoll, wie aus Wissenschaft Unternehmertum und aus Ideen konkrete Innovationen werden, die unseren Wohlstand von morgen sichern.“
Ein Innovationsprozess, verankert in der DNA der Hochschule
Prof. Dr. Ralph Schneider, Präsident der OTH Regensburg, betonte die strategische Bedeutung dieses Ansatzes: „Wir verbinden hier bewusst zwei Welten, die Geschichte dieses Standorts und die Zukunft der Innovation. Vom ersten Impuls über den Prototyp bis hin zur Ausgründung schaffen wir an der OTH Regensburg einen durchgängigen Innovationsprozess. Das ist fest in unserem Hochschulentwicklungsplan verankert und prägt unser Selbstverständnis als Hochschule.“
Wie dieser Anspruch konkret umgesetzt wird, zeigte sich bereits in den Kurzpitches ausgewählter Start-ups: Von Voice-AI-Lösungen für den Mittelstand über pflanzenbasierte Wirkstoffe für die Pharmaindustrie bis hin zu Virtual-Reality-Anwendungen in der Therapie reichte das Spektrum der vorgestellten Geschäftsideen. Weitere Teams präsentierten Lösungen in den Bereichen Cybersicherheit, Medizintechnik und Defence. Das verdeutlichte die thematische Breite und den hohen Anwendungsbezug der Gründungsaktivitäten.
Im anschließenden Rundgang durch den MakerSpace wurde der Transfergedanke unmittelbar erlebbar: Hier entstehen Prototypen im 3D-Drucker, werden aus Ton Werkstücke getöpfert und gebrannt und Ideen an der Werkbank weiterentwickelt. Der Minister erhielt anschauliche Einblicke in die praktische Umsetzung: Er durfte unter anderem mit kräftigen Boxschlägen ein neuroaktives Trainingssystem testen sowie ein intelligentes Kissen für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer ausprobieren.
Start-up Lab der OTH Regensburg ist der Ort fürs Machen
„Das Start-up Lab ist unser zentraler Ort fürs Machen, für unsere Gründerteams und ihre Start-ups. Hier bringen wir Studierende, Forschende und Gründungsteams zusammen und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass aus wissenschaftlichen Erkenntnissen unternehmerische Lösungen entstehen. Mit rund 22 Gründungen pro Jahr zeigen wir, dass dieser Ansatz wirkt“, erklärte Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Leiter des Start-up Centers der OTH Regensburg.
Ein besonderer Baustein ist dabei die gezielte Förderung von Gründerinnen: Mit dem Female Founders Programm unterstützt Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und stärkt so nachhaltig die Vielfalt im Gründungsgeschehen.
Dass die OTH Regensburg diesen Weg erfolgreich beschreitet, bestätigen auch unabhängige Bewertungen: Im Gründungsradar 2025 des Stifterverbands belegt sie den ersten Platz unter den mittelgroßen Hochschulen für angewandte Wissenschaften bundesweit. Als Koordinatorin des Gründungshubs Ostbayern treibt sie zudem die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Start-up-Ökosystem in der Region maßgeblich voran.
Mit dem Start-up Center und dem Start-up Lab schafft die OTH Regensburg nicht nur Räume für Ideen, sondern ein strukturiertes Umfeld, in dem Innovation systematisch gefördert, Transfer gelebt und Unternehmertum aktiv entwickelt wird.
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