DAAD-Förderung für Nachwuchs in Mikroelektronik
Die CAU gehört mit dem Projekt „MiTRA“ zu den bundesweit 20 ausgewählten Hochschulen im DAAD-Programm „Academic Horizons“. Ziel ist es, internationale Masterstudierende für Materialwissenschaft und Elektrotechnik zu gewinnen und langfristig an Deutschland zu binden.
Für das an der Technischen Fakultät entwickelte Projekt „MiTRA – Mikroelektronik-Talent-Recruiting und Anschlussmanagement“ erhält die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bis Ende 2029 rund 750.000 Euro Fördermittel aus dem Bundesprogramm „1.000 Köpfe Plus“. Gefördert wird MiTRA im Rahmen des Programms „Academic Horizons – Attracting Global Minds“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Das Wort „Mitra“ (मित्र) stammt ursprünglich aus dem Sanskrit und Altpersischen und bedeutet „Freund“ oder „Gefährte“.
Ziel von MiTRA ist es jährlich bis zu 20 hochqualifizierten Masterstudierende aus der indischen Hightech-Region Bangalore für die Studiengänge Materialwissenschaft, Elektrotechnik und Informationstechnik zu gewinnen sowie sie langfristig an den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu binden. Bei der Auswahl zählen nicht allein sehr gute fachliche Leistungen: In einem zweistufigen Verfahren werden auch wichtige Future Skills wie Teamfähigkeit, Motivation und interkulturelle Kompetenzen berücksichtigt.
Ein ganzheitliches gemeinsames Onboarding- und Betreuungskonzept der Technischen Fakultät, des International Centers, des Zentrums für Schlüsselqualifikationen und des Graduiertenzentrums unterstützt die akademische, sprachliche und soziale Integration der Studierenden von der Ankunft in Kiel über das Studium bis zur weiteren akademischen oder beruflichen Orientierung.
„Mit MiTRA stärken wir Forschungsfelder mit Bezug zum Forschungsschwerpunkt KiNSIS, insbesondere in Materialwissenschaft und Elektrotechnik, und machen den Wissenschaftsstandort Kiel international noch sichtbarer“, sagt Professor Jeffrey McCord, der das Projekt federführend eingeworben hat.
Über den Forschungsschwerpunkt KiNSIS:
Im Nanokosmos herrschen andere, quantenphysikalische, Gesetze als in der makroskopischen Welt. Strukturen und Prozesse in diesen Dimensionen zu verstehen und die Erkenntnisse anwendungsnah umzusetzen, ist das Ziel des Forschungsschwerpunkts KiNSIS (Kiel Nano, Surface and Interface Science) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Physik, Chemie, Ingenieur- und Lebenswissenschaften entstehen neue Moleküle und Materialien, Sensoren und Batterien, Quantentechnologien, katalytische Verfahren, medizinische Therapien und vieles mehr. www.kinsis.uni-kiel.de
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jeffrey McCord
Nanoskalige magnetische Werkstoffe - magnetische Domänen
jmc@tf.uni-kiel.de
+49 431 880-6123
Weitere Informationen:
https://www.uni-kiel.de/de/forschung/forschungsschwerpunkte/detailansicht/news/daad-foerderung-fuer-nachwuchs-in-mikroelektronik
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