Wirtschaft und Wissenschaft im Austausch beim Tag der Forschung und des Transfers
Wie gelingt Innovation in der Bodenseeregion – und wer treibt sie voran? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Tags der Forschung und des Transfers am 19. Mai 2026 an der HTWG Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Rund 120 Teilnehmende aus Unternehmen, Wissenschaft und Politik kamen zum mittlerweile dritten Mal unter dem Motto „Wissen schafft Dialog“ zusammen, um gemeinsam über Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und regionale Innovationskraft zu sprechen.
Wie gelingt Innovation in der Bodenseeregion – und wer treibt sie voran? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Tags der Forschung und des Transfers am 19. Mai 2026 an der HTWG Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Rund 120 Teilnehmende aus Unternehmen, Wissenschaft und Politik kamen zum mittlerweile dritten Mal unter dem Motto „Wissen schafft Dialog“ zusammen, um gemeinsam über Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und regionale Innovationskraft zu sprechen.
Eröffnet wurde der Tag von HTWG-Präsidentin Prof. Dr. Sabine Rein und Vizepräsident Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit Prof. Dr. Gunnar Schubert. Sabine Rein betonte, dass Transfer für die Hochschule kein Anhängsel von Forschung und Lehre sei, sondern ein integraler Bestandteil: „Innovation entsteht selten allein. Sie entsteht dort, wo unterschiedliche Akteurinnen und Akteure zusammenkommen.“ Das Ziel der Hochschule sei es nicht nur, Wissen zu erzeugen, sondern auch gemeinsam mit Unternehmen, Gesellschaft und Politik Wirkung zu erzielen. Erstmals nahm auch Landrat Zeno Danner an der Veranstaltung teil und beteiligte sich an der Paneldiskussion über die Innovationskraft in der Region.
Vier HTWG-Forschende gaben Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte der Hochschule: Prof. Dr. Christopher Rentrop zeigte, welche organisatorischen Voraussetzungen Unternehmen für einen sinnvollen KI-Einsatz benötigen. Prof. Dr.-Ing. Stefan Waitzinger analysierte, wie die sinkende Arbeitsproduktivität in Deutschland mit fehlender Digitalisierung zusammenhängt. Prof. Dr.-Ing. Alexander Basler stellte ein Forschungsprojekt zu Fahrerassistenzsystemen für mobilitätseingeschränkte Menschen vor. Prof. Dr. Doris Bohnet zeigte, wie smarte Heizsysteme Energiekosten und Emissionen zugleich senken können.
In zwei Keynotes beleuchteten Prof. Dr.-Ing. Guido Baltes, Direktor des Instituts für Strategische Innovation & Transformation an der HTWG, und Prof. Dr. Gunnar Schubert zwei zentrale Themen: Guido Baltes zeigte, wie strategische Innovation auch in Zeiten hoher Unsicherheit gelingen kann – und warum der deutsche Mittelstand bei der Digitalisierung aufholen muss. Gunnar Schubert gab einen Überblick über Chancen und Spannungsfelder von KI und Robotik, von Datensouveränität bis zum Wandel von Qualifikationsanforderungen. In den anschließenden Paneldiskussionen sprachen beide gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik über den konkreten Einsatz neuer Technologien in Unternehmen.
Durch den Tag führte Alexandra von Riegen, Leiterin Transfer und Netzwerke. Neben den Vorträgen bot eine Posterausstellung Einblicke in laufende Forschungsprojekte; bei Laborführungen konnten Teilnehmende die angewandte Forschung der HTWG direkt erleben.
Für die Hochschule war der Tag der Forschung und des Transfers erneut ein großer Erfolg. Es wurde einmal mehr deutlich, dass Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenarbeiten müssen, um die wichtigen Zukunftsthemen anzupacken. Für die HTWG zahlt sich das auch in der Lehre aus: Der enge Kontakt zu diesen Akteuren sorgt dafür, dass aktuelle Themen direkt ins Studium einfließen – Studierende arbeiten an realen Projekten, knüpfen frühzeitig Kontakte zu Unternehmen und schließen ihr Studium mit Erfahrungen ab, die weit über den Hörsaal hinausgehen.
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