Kooperations-Auftakt: BAdW und Wilhelm Sander-Stiftung veranstalten internationales Symposium
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW) und die Wilhelm Sander-Stiftung starten ihre Zusammenarbeit mit einem internationalen wissenschaftlichen Symposium im März 2027 zu den Themen Immunonkologie und Ferroptose. Die Veranstaltung markiert den Beginn einer intensivierten Kooperation auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation – mit dem Ziel, die Sichtbarkeit und gesellschaftliche Wirkung medizinischer Forschung, insbesondere der Krebsforschung, gemeinsam zu stärken.
Gemeinsame Ziele, starke Partner
Die Wilhelm Sander-Stiftung ist einer der führenden unabhängigen Wissenschaftsförderer in Deutschland und der Schweiz. Sie engagiert sich vor allem für die medizinische Spitzenforschung, mit einem besonderen Fokus auf die Krebsforschung. Ihre Arbeit zeichnet sich durch Exzellenz, Transparenz und Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Interessen aus.
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften vereint als außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Gelehrtengemeinschaft herausragende Forschende aus verschiedenen Disziplinen. Sie fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs, wirkt mit ihrer Expertise in Politik und Gesellschaft und schafft Räume für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
„Die Zusammenarbeit mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ermöglicht es uns, die Reichweite und Wirkung unserer geförderten Projekte in der medizinischen Forschung weiter zu stärken“, erklärt Ernst G. Wittmann, Vorstandsvorsitzender der Wilhelm Sander-Stiftung. „Gemeinsam können wir den Transfer von Wissen in die Gesellschaft noch gezielter gestalten.“
Inhalte der Kooperation
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen, zu denen beide Partner ihre Fachkompetenz, Netzwerke und Ressourcen einbringen. Im Rahmen dieser Kooperation sind verschiedene Initiativen geplant: Den Auftakt bildet ein wissenschaftliches Symposium im März 2027 zum Thema Immunonkologie und Ferroptose mit internationalen Speakern. Darüber hinaus wird es Veranstaltungen und Austauschformate zu aktuellen Themen der medizinischen Forschung geben.
„Als Brücke zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit freuen wir uns auf die Partnerschaft mit der Wilhelm Sander-Stiftung. Diese Kooperation unterstreicht unser Engagement, die Bedeutung der medizinischen Forschung für die Gesellschaft sichtbar und erlebbar zu machen“ - sagt Markus Schwaiger, Akademiepräsident und Nuklearmediziner.
Gerade durch den gezielten Einsatz für die Sichtbarkeit der Wissenschaftswelt setzt die Wilhelm Sander-Stiftung ein klares Zeichen: Um die Bedeutung der medizinischen Forschung noch stärker im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern, freut sich die Stiftung über die zukunftsweisende Kooperation mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
* Die in diesem Text verwendeten Genderbegriffe vertreten alle Geschlechtsformen.
Wilhelm Sander-Stiftung: Forschung. Wissen. Zukunft.
Stiftungszweck ist die Förderung der medizinischen Forschung, insbesondere von Projekten im Rahmen der Krebsbekämpfung. Seit Gründung der Stiftung wurden insgesamt über 350 Millionen Euro für 2700 geförderte Projekte für die Forschungsförderung in Deutschland und der Schweiz bewilligt. Damit ist die Wilhelm Sander-Stiftung eine der bedeutendsten privaten Forschungsstiftungen im deutschen Raum. Sie ging aus dem Nachlass des gleichnamigen Unternehmers hervor, der 1973 verstorben ist.
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften ist zugleich außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Gelehrtengemeinschaft. Sie vernetzt Gelehrte über Fach- und Ländergrenzen hinweg, wirkt mit ihrer wissenschaftlichen Expertise in Politik und Gesellschaft, fördert gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs und ist ein Forum für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Sie betreibt innovative Langzeitforschung, die in den Geisteswissenschaften v. a. zur Sicherung des kulturellen Erbes dient. Zur Akademie gehören das Leibniz-Rechenzentrum, eines der größten Supercomputing-Zentren Europas, das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation und das Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Dr. Isabel Leicht
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Pressereferentin
presse@badw.de
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