"Und wenn es ernst wird? Die Rolle von Kultur und Kulturerbe in Kriegszeiten" Presseeinladung "Dialogues for Democracy"
Kulturerbe gerät zunehmend in den Fokus geopolitischer Konflikte: Museen, Archive und historische Stätten werden beschädigt, vereinnahmt oder gezielt zerstört – als Symbole von Identität, Geschichte und Macht. Welche Rolle können Kulturinstitutionen in Zeiten von Krieg und gesellschaftlicher Polarisierung spielen? Können sie Orientierung geben, Dialog fördern und Friedensprozesse unterstützen?
Diesen Fragen widmet sich die kontroverse Dialogreihe LEIZA Dialogues for Democracy in ihrer 4. Ausgabe am 16. Juni 2026 um 19 Uhr am Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz.
Das Gespräch führen Expert*innen aus Wissenschaft, Kultur und Verteidigung. Den Auftakt bildet eine Keynote von Hermann Parzinger, ehemaliger Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Auf dem Podium diskutieren:
• Léonie Evers, Project Officer, Culture in Emergencies / Emergency Preparedness and Response Unit, UNESCO
• Torsten Fischer, Administrativer Direktor des LEIZA
• Cornelius Holtorf, UNESCO Lehrstuhl für Heritage Futures an der Linné-Universität in Kalmar, Schweden
• Thorsten Ilg, Brigadegeneral, Stellvertretender Kommandeur und Direktor Ausbildung Führungsakademie der Bundeswehr
• Hermann Parzinger, ehem. Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Executive President von Europa Nostra
Moderiert wird die Diskussion von Daniela Bublitz. Auch das Publikum wird aktiv in den Austausch einbezogen.
Teilnahme
Die Veranstaltung findet am 16. Juni 2026 ab 19:00 Uhr (Einlass 18:30) am Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz statt. Der Eintritt ist frei, die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung im Vorfeld ist zur Teilnahme erforderlich.
Links
Anmeldung: https://www.leiza.de/veranstaltungsbuchung
Weitere Infos: https://www.leiza.de/leiza-dialogue-for-democracy-und-wenn-es-ernst-wird
Die „LEIZA Dialogues for Democracy“
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „LEIZA Dialogues for Democracy“, die seit 2025 zentrale gesellschaftliche Fragen in den Fokus rückt – offen, kontrovers und konstruktiv. Ziel ist es, neue Räume für demokratischen Diskurs zu schaffen und Denkanstöße zu geben, wie Vertrauen, Wahrhaftigkeit und Zusammenhalt in einer komplexen Welt gestärkt werden können. Als eines von acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft ist das LEIZA ein originärer Ort des gesellschaftlichen Dialogs, der Wissenschaftskommunikation und des Wissenstransfers. Entsprechend soll die Reihe „LEIZA Dialogues for Democracy“ gezielt Kommunikations- und Reflexionsprozesse zur Entwicklung und Verfasstheit unserer Gesellschaft anstoßen, die den individuellen und gesellschaftlichen Mehrwert archäologischer Forschung erfahr- und erlebbar machen.
Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit (MWWG) des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt die Reihe „LEIZA Dialogues for Democracy“ im Rahmen einer Sonderförderung.
Kontakt
Pressestelle LEIZA | Leibniz-Zentrum für Archäologie
Stephanie Mayer-Bömoser, M.A.
Tel.: +49 (0) 6131 8885 165 | Mail: stephanie.mayerboemoser@leiza.de
Weitere Informationen:
https://www.leiza.de/leiza-dialogue-for-democracy-und-wenn-es-ernst-wird (Webseite zur Veranstaltung mit Anmelde-Link)
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