AI26 – The Lamarr Conference: KI-Spitzenforschung für Innovation und Wertschöpfung
KI ist Schlüsseltechnologie für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig verschärft sich der internationale Wettbewerb und Deutschland ringt um technologische Souveränität, leistungsfähige Infrastruktur und KI-basierte Wertschöpfung. Vor diesem Hintergrund diskutieren auf der AI26 – The Lamarr Conference am 7. und 8. Juli 2026 im World Conference Center Bonn Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, wie aktuelle KI-Forschung ihren Weg in Innovation, Anwendung und gesellschaftliche Wirkung findet. Interaktive Diskussionsformate, Panels und Workshops schaffen dabei Raum für den direkten Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik.
Im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages bringt die Konferenz internationale Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher, Führungspersönlichkeiten aus Unternehmen, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Gesundheitswesen und Wirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die derzeit die internationale KI-Debatte prägen: Wie können wir in Deutschland und Europa KI skalieren, ohne technologische Souveränität zu verlieren? Welche wissenschaftlichen Durchbrüche ermöglichen die nächste Generation intelligenter Systeme? Und wie lassen sich leistungsfähige KI-Modelle verantwortungsvoll in Medizin, Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen?
Die Konferenz greift damit zentrale Herausforderungen der deutschen Hightech Agenda auf, vom Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung über den Aufbau souveräner KI-Infrastrukturen bis hin zur Entstehung neuer KI-basierter Wertschöpfung. Zu den rund 50 bestätigten Referentinnen und Referenten zählen unter anderem: DeepL-Gründer Dr. Jarosław Kutyłowski, diesjähriger Preisträger des Lamarr Award, Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Ferri Abolhassan (T-Systems), Prof. Dr. Ingmar Posner (University of Oxford), Prof. Dr. Sylvain Baillet (CRCHUM Montréal), Dr. Bogdan Georgiev (Google DeepMind), Stefanie Kemp (Sana Kliniken) sowie Telekom-CEO Timotheus Höttges, der beim »Empfang der Wirtschaft« am Abend des 7. Juli auf der Bühne steht.
Kann Europa eigene KI-Wertschöpfung aufbauen?
Während die USA und China den globalen KI-Wettbewerb prägen, rücken Fragen nach digitaler Infrastruktur, technologischer Souveränität und europäischer Wertschöpfung zunehmend in den Fokus. Die AI26 stellt zentrale Fragen der KI-Entwicklung in den Mittelpunkt: Welche Voraussetzungen sind notwendig, damit aus wissenschaftlicher Exzellenz neue Produkte, Unternehmen und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit entstehen?
Perspektiven hierzu reichen von europäischen KI-Unternehmen und digitaler Infrastruktur über aktuelle Forschung zu Robotik und autonomen Systemen bis hin zu KI in Medizin und Gesundheitsversorgung sowie KI für Durchbrüche in der interdisziplinären Forschung.
Von Sprachmodellen zu handelnden Systemen
Mit Agentic AI, Vision-Language-Action-Modellen – also multimodalen KI-Modellen, die Wahrnehmung, Sprache und Handlung miteinander verbinden – und neuen Entwicklungen in der Robotik, zeichnet sich ein grundlegender Wandel ab: KI-Systeme sollen künftig nicht nur analysieren und generieren, sondern auch planen, handeln und in realen Umgebungen agieren können. Zu den internationalen Experten in diesem Themenfeld zählen unter anderem Prof. Dr. Ingmar Posner (University of Oxford) sowie Dr. Bogdan Georgiev (Google DeepMind), der Einblicke in den Einsatz von KI für Scientific Discovery gibt.
KI in Medizin und Wissenschaft
Foundation Modelle und andere KI-Verfahren eröffnen neue Möglichkeiten für Diagnostik, Forschung und Patientinnen- und Patientenversorgung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Vertrauenswürdigkeit, Sicherheit und die Integration von KI in klinische Prozesse. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen rund um KI in der Medizin und Gesundheitsversorgung, Patientinnen- und Patientenzentrierte KI, KI-gestützte Diagnostik und der Einsatz von KI in klinischen Prozessen. Perspektiven hierzu bringen unter anderem Prof. Dr. Sylvain Baillet, Direktor des Forschungszentrums CRCHUM am Klinikum der University of Montréal, sowie Stefanie Kemp (CTO Sana Kliniken) ein.
Transfer als zentrales Thema der deutschen Hightech-Agenda
Die AI26 verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit Perspektiven aus Industrie, Gesundheitswesen, Politik und regionaler Wirtschaft. Im Fokus stehen dabei nicht nur technologische Entwicklungen, sondern auch die Voraussetzungen für ihren erfolgreichen Einsatz: AI-ready Data, Governance, digitale Infrastruktur, Rechtskonformität und die Skalierung von KI-Anwendungen.
Veranstaltet wird die AI26 – The Lamarr Conference vom Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz, einem vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Land Nordrhein-Westfalen institutionell geförderten KI-Kompetenzzentrum, getragen von der Universität Bonn, der TU Dortmund sowie dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.
Die Konferenz findet in englischer Sprache statt. Die sprachliche Zugänglichkeit wird durch eine vom Fraunhofer IAIS entwickelte KI-Lösung zur Echtzeitübersetzung von Vorträgen und Diskussionen unterstützt.
Über das Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz
Das Lamarr-Institut gestaltet eine neue Generation der Künstlichen Intelligenz (KI), die leistungsstark, nachhaltig, vertrauenswürdig und sicher zur Lösung fundamentaler Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft beiträgt. Als eines der zentralen KI-Kompetenzzentren Deutschlands steht das Lamarr-Institut für wertebasierte, international wettbewerbsfähige und anwendungsorientierte Spitzenforschung und engagiert sich auf regionaler, nationaler sowie internationaler Ebene in Wissenschaft, Bildung und Technologietransfer.
Getragen wird das Forschungsinstitut von der Technischen Universität Dortmund, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie den Fraunhofer-Instituten für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin und für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund. Das Lamarr-Institut wird im Rahmen der KI-Strategie der Bunderegierung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie das Land Nordrhein-Westfalen dauerhaft gefördert.
Presseakkreditierung
Journalistinnen und Journalisten, die an einer Teilnahme interessiert sind, wenden sich bitte an: Caroline Winter (E-Mail: caroline.winter@uni-bonn.de, Telefon: +49 228 73 69342)
Weitere Informationen:
https://www.iais.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2026/AI26-the-lamarr-conference.html Zur Presseinformation
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