Universitäten unter Stress: Zur Krise demokratischer Denk- und Lebensformen in Europa und den USA
Welche Rolle spielen Universitäten für die Demokratie – und wie können sie in Zeiten politischer Polarisierung, gesellschaftlicher Umbrüche und transatlantischer Spannungen Orte der Bildung, Debatte und Science Diplomacy bleiben? Diesen Fragen widmet sich der zweite Termin der Veranstaltungsreihe „Europa – USA: Stresstest der Beziehungen“ am Dienstag, 23. Juni, um 16:15 Uhr auf dem Campus (Gebäude C7 4, Konferenzraum 1.17). Es spricht der Historiker Till van Rahden von der Universität Montreal.
Zur Veranstaltung am 23. Juni (in deutscher Sprache) laden das CEUS | Cluster für Europaforschung der Universität des Saarlandes, das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland (DAI) sowie der Lehrstuhl für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft ein. Zu Gast ist Prof. Dr. Till van Rahden (Université de Montréal), einer der profiliertesten Beobachter demokratischer Lebensformen im transatlantischen Vergleich.
In seinem Vortrag „Universitäten unter Stress. Zur Krise demokratischer Denk- und Lebensformen in Europa und den USA“ untersucht er, wie Hochschulen diesseits und jenseits des Atlantiks ihre Rolle als Orte demokratischer Bildung, internationalen wissenschaftlichen Austauschs und öffentlicher Debatten unter veränderten politischen und gesellschaftlichen Bedingungen behaupten können. Im anschließenden Gespräch wird die Bedeutung von Universitäten als tragende Institutionen demokratischer Gesellschaften in Europa und den USA weiter vertieft.
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Europa – USA: Stresstest der Beziehungen“, die das CEUS, das DAI und der Lehrstuhl für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft gemeinsam organisieren. Sie beleuchtet vor dem Hintergrund geopolitischer Umbrüche, wirtschaftlicher Unsicherheiten und kultureller Spannungen die aktuellen Herausforderungen für die transatlantischen Beziehungen – von Sicherheitspolitik, Wirtschaft und Handel bis hin zu Kultur, Diplomatie und Sport – und fragt nach Europas Handlungsspielräumen in einer sich wandelnden Weltordnung.
Das CEUS | Cluster für Europaforschung bündelt als zentrale wissenschaftliche Ein-richtung die Aktivitäten im Europa-Schwerpunkt der Universität des Saarlandes und koordiniert interdisziplinäre Forschung und Lehre im Themenfeld Europa (http://www.uni-saarland.de/ceus).
Das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland (DAI) ist eine binationale Einrichtung, die durch Bildungs- und Informationsarbeit der Förderung der deutsch-amerikanischen Beziehungen dient (http://www.dai-saarland.de/).
Zeit und Ort: 23. Juni 2026, 16 Uhr c.t.
Campus Universität des Saarlandes, 66123 Saarbrücken
Gebäude C7 4, Raum 1.17
Veranstaltung in deutscher Sprache
Um Anmeldung wird gebeten unter: anmeldung@dai-saarland.de
Link zum Veranstaltungsplakat
https://www.uni-saarland.de/fileadmin/upload/aktuell/pdf/2026/Unis_unter_Stress.png
Kontakt:
Sophie Bunge, M. A.
Referentin für Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Universität des Saarlandes
CEUS | Cluster für Europaforschung
sophie.bunge@uni-saarland.de
www.uni-saarland.de/ceus
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