LMU bündelt Entrepreneurship in neuem One-Stop-Shop: Deutschlands schnellster Technologietransfer im Hochschulbereic
Die LMU ist eine der forschungsstärksten Universitäten Europas. Jetzt wird sie auch eine der schnellsten im Technologietransfer: Künftig sollen nur noch drei Monate vergehen, bis Forschende das Eigentum an ihrer Erfindung übertragen bekommen, und damit der Weg frei ist für ihre Hightech Ausgründung.
Die LMU organisiert ihren Technologietransfer neu, was vor allem für patentlastige Forschungsbereiche neue Maßstäbe setzt. Ein Patent schützt eine Erfindung für 20 Jahre. Wer davon nahezu zwei Jahre allein damit verbringt, den Vertrag zur Übertragung der „Intellectual Property“ (IP) abzuschließen, verschenkt ein Zehntel der gesamten Schutzzeit, und damit ein Zehntel der möglichen Wertschöpfung. Genau das ist heute in Deutschland die Realität, wie die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) in ihrem jüngsten Gutachten belegt.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume betont: „Exzellente Forschung braucht exzellenten Transfer: Erst wenn Innovationen den Sprung aus dem Labor in den Markt schaffen, entfalten sie ihre volle Kraft. Im Freistaat denken wir Spitzenforschung, Anwendung und Wertschöpfung konsequent zusammen. Die LMU baut mit ihrem neuen Transfermodell Bürokratie ab und Wettbewerbsfähigkeit auf – sie zeigt eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Exzellenz und echte Gründungsdynamik zusammenpassen und zusammen funktionieren. Mit dem Anspruch, bundesweit die schnellste IP-Übertragung im Hochschulbereich zu etablieren, setzt die LMU Maßstäbe: Sie wird zum Vorbild für eine moderne Transferkultur an den Universitäten in ganz Deutschland.“
„18 Monate für einen einzigen Vertrag. Das bremst Innovation aus, bevor sie überhaupt beginnt. Deutschland hat mit seiner Hightech-Strategie den richtigen Kurs gesetzt. Aber Strategie ohne konsequente Umsetzung bleibt wirkungslos. Wir machen das jetzt in drei Monaten – gerechnet ab dem Moment, in dem die Anfrage eingeht", sagt Entrepreneurship-Vizepräsident Dr. Philipp Baaske.
Möglich wird das durch eine radikale Vereinfachung: Statt fünf Entscheidungsebenen gibt es künftig nur noch eine. Alle Zuständigkeiten – operativ, rechtlich, wirtschaftlich – liegen in einer einzigen Einheit, direkt beim Vizepräsidenten für Entrepreneurship. Mit eigenen Juristen, Budgethoheit und ohne Abstimmungsschleifen mit anderen Bereichen. Was früher zwischen Referaten, Rechtsabteilung und Universitätsleitung hin- und herwanderte, wird künftig mit klaren Regeln an einem Tisch entschieden.
„Die LMU setzt damit einen neuen Maßstab für Geschwindigkeit und Effizienz im Technologietransfer", betont Universitätspräsident Matthias Tschöp.
Ein One-Stop-Shop der LMU bündelt alle gründungs- und transferrelevanten Prozesse an der Universität unter einem Dach: von der Innovationsbegutachtung über die Fördermittelberatung und das Startup-Coaching bis zum Zugang zum Münchner Unternehmer-Ökosystem, für Forschende, Studierende und Mitarbeitende gleichermaßen. Die LMU übernimmt damit bewusst eine Vorreiterrolle für die Geschwindigkeit, mit der aus Weltklasse-Forschung wirtschaftliche Wertschöpfung wird.
Weitere Informationen:
https://Kontakt: entrepreneurship@lmu.de
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