Hochschule Ruhr West (HRW) erhält Förderung für Forschungsprojekt „Monte Carlo und Quasi-Monte Carlo“
Die Hochschule Ruhr West (HRW) erhält im Rahmen des Programms „HAW-ForschungsAkzente“ eine Förderung für das Forschungsprojekt „Monte Carlo und Quasi-Monte Carlo (MCQMC)“ von Prof. Dr. Christian Weiß. Das Projekt läuft vom 01.01.2027 bis 31.12.2030 und stärkt die Forschung in Mathematik und wissenschaftlichem Rechnen. Im Mittelpunkt stehen neue theoretische Erkenntnisse in der Gleichverteilungstheorie sowie die Weiterentwicklung von Methoden zur Analyse und Bewertung von Zufallszahlengeneratoren.
Die Hochschule Ruhr West (HRW) erhält im Rahmen des Programms „HAW-ForschungsAkzente“ eine Förderung für das Forschungsprojekt „Monte Carlo und Quasi-Monte Carlo (MCQMC)“. Das Projekt von Prof. Dr. Christian Weiß wird von 2027 bis 2030 durchgeführt und stärkt die Forschung in den Bereichen Mathematik und wissenschaftliches Rechnen.
Monte-Carlo- und Quasi-Monte-Carlo-Methoden stellen eine zentrale Schnittstelle zwischen der numerischen Mathematik und der Zahlentheorie dar. Sie spielen unter anderem eine wichtige Rolle bei der Entwicklung optimaler Algorithmen sowie bei der Analyse von Zufallszahlengeneratoren für wissenschaftliche Berechnungen. Im Mittelpunkt des Projekts stehen neue theoretische Erkenntnisse im Bereich der Gleichverteilungstheorie. Darüber hinaus werden mathematische Methoden zur Analyse und Bewertung von Zufallszahlengeneratoren weiterentwickelt.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Weiterentwicklung der Open-Source-Softwarewerkzeuge LatticeTester und LatMRG. Die Programme ermöglichen die Analyse und Bewertung von Zufallszahlengeneratoren und unterstützen Forschende weltweit bei der Durchführung mathematischer und stochastischer Berechnungen. Die Forschungsergebnisse und Softwarelösungen werden als Open Access und Open Source veröffentlicht und stehen damit der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft frei zur Verfügung.
„Das Projekt verbindet mathematische Grundlagenforschung mit der Entwicklung frei verfügbarer Softwarewerkzeuge. So können neue theoretische Erkenntnisse unmittelbar für die wissenschaftliche Gemeinschaft nutzbar gemacht werden“, sagt Prof. Dr. Christian Weiß.
Das Projekt stärkt den HRW-Forschungsschwerpunkt MARTA – Mathematical Research for Technical Applications. Durch die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Michael Gnewuch von der Universität Osnabrück sowie Prof. Pierre L’Ecuyer von der Université de Montréal ist das Projekt in ein internationales Forschungsnetzwerk eingebunden. Mit der erfolgreichen Einwerbung der Fördermittel stärkt die HRW ihre Forschungsaktivitäten in der numerischen Mathematik und im wissenschaftlichen Rechnen und unterstreicht die Bedeutung mathematischer Grundlagenforschung innerhalb des Forschungsschwerpunkts MARTA.
Die Förderung beträgt bis zu 466.067,20 Euro inklusive Projektpauschale (Förderkennzeichen 13HAW82AX5).
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christian Weiß
Hochschule Ruhr West
E Mail: christian.weiss@hs-ruhrwest.de
https://www.hochschule-ruhr-west.de/personen/institut-nawi-personen/christian-weiss
Weitere Informationen:
https://www.hochschule-ruhr-west.de/forschung/forschungsschwerpunkte/marta-mathematical-research-for-technical-applications/monte-carlo-und-quasi-monte-carlo-methoden
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