Von Gesundheits-App bis plastikfreie Verpackung – Impact Labs fördern Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen
Große Wirkung statt maximalen Profits: Im Programm „Impact Labs“ an der Universität Potsdam haben Start-up-Teams nachhaltige Lösungsansätze für drängende gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen entwickelt. Von einer App zur Unterstützung von Familien bei der Medikamentengabe an Kinder bis hin zu einer plastikfreien Verpackung aus Stroh – die Vielfalt der Projekte zeigt das Potenzial, das in unternehmerischer Kreativität liegt. Beim „Match for Impact“ am 10. Juli 2026 erhalten die Gründungsteams nun die Möglichkeit, ihre innovativen Lösungen vorzustellen und mit Investierenden sowie Partnern zu netzwerken.
Die Impact Labs, ein vom Startup Service von Potsdam Transfer initiiertes Förderprogramm, bietet über drei Monate hinweg gezielte Unterstützung für Projekte mit gesellschaftlicher oder ökologischer Wirkung. Expertinnen und Experten begleiten die Teilnehmenden, während sie ihre Ideen und Geschäftsmodelle weiterentwickeln.
„Das Programm hat uns geholfen, eine Idee in ein komplettes Businessmodell zu verwandeln. Wir wurden darin bestätigt, dass die Idee zu verwirklichen ist und etwas bewirken kann. Das hat uns noch sicherer in unserem Vorhaben gemacht“, sagt Nadja Gläser vom Start-up-Team „ThyroKid“. Die Gründerinnen und Gründer in Spe haben eine App entwickelt, die Familien bei der Medikamentengabe an Kinder mit Athyreose unterstützen soll.
„Die Impact Labs waren wie ein Cheatcode für Gründer:innen: individuelle Beratung, wertvolle Kontakte, ehrliches Mentoring und eine Organisation, die uns den Rücken freigehalten hat. Dadurch konnten wir uns voll auf die Weiterentwicklung unseres Startups konzentrieren“, ergänzt Valentina Iunosheva von „Algrid“. Das Gründungsteam bietet eine innovative Lösung, die eine Krise in eine Gelegenheit verwandelt: Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz wollen sie die Ausbreitung von riesigen Braunalgen-Teppichen vorhersagen und autonome Offshore-Plattformen strategisch positionieren. Diese Plattformen fangen die Algen ab, bevor sie die Küsten erreichen und Schäden anrichten. Die abgefangene Biomasse wird in wertvolle Rohstoffe für Bau, Bioplastik und Bioenergie umgewandelt. Mit dieser Innovation gewann das Team den Goethe SDG Contest 2026 und ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Die Abschlussveranstaltung „Match for Impact“ am 10. Juli auf dem Campus Griebnitzsee bietet den Gründungsteams die Gelegenheit, ihre innovativen Projekte vorzustellen und in den direkten Austausch mit Investierenden und Partnern zu treten. Bei der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit Social Impact und nxt milestone organisiert wird, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf individuelles Matchmaking zwischen Startups und Investierenden sowie auf das Impact Café und diverse Networking-Möglichkeiten freuen.
Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen und sich mit den Gründungsteams sowie Experten aus dem Innovations- und Gründungsumfeld auszutauschen.
Mit den von Potsdam Transfer, der zentralen Einrichtung für Gründung, Innovation, Wissens- und Technologietransfer an der Universität Potsdam, organisierten Impact Labs stärkt die Hochschule ihre Rolle als Innovationsmotor der Region. Die vorgestellten Projekte leisten Beiträge zu sozialen und ökologischen Fragestellungen und setzen gleichzeitig Impulse für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Potsdam. Die nächste Runde der Impact Labs soll im Herbst 2026 starten.
Kontakt: Isabelle Golz, Potsdam Transfer
Telefon: 0331 977-3823
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Matthias Zimmermann
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