Bildung in einer digitalen Welt: Sommerschule bringt zukünftige Lehrkräfte aus dem globalen Süden und Norden zusammen
Gemeinsam mit sechs Partnerhochschulen aus dem globalen Süden und Norden veranstaltet die Pädagogische Hochschule Karlsruhe vom 28. Juni bis 3. Juli eine Internationale Sommerschule für zukünftige Lehrkräfte. Sie bietet eine Plattform für den internationalen Austausch zum Thema Digitalisierung und Schulbildung.
Fragen rund um das Thema Digitalisierung und deren Bedeutung für die Schulbildung stehen im Mittelpunkt der Internationalen Sommerschule „Bildung in einer digitalen Welt“, die vom 28. Juni bis 3. Juli an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) stattfindet. Veranstalter dieses Angebots sind die PHKA und ihre Partnerhochschulen in Ghana, Israel, Kamerun, Laos, Nordirland und den USA.
Auf dem Programm für zukünftige Lehrkräfte von der PHKA sowie für zukünftige Lehrkräfte von den Partnerhochschulen stehen Vorträge, Workshops und Schulbesuche. Es geht unter anderem um die didaktische Gestaltung digital unterstützender Bildungsformate, die Rolle von KI für die Bildung, um globale Gerechtigkeit, ethische Aspekte und den Umgang mit Fake News und Hassrede im Internet. Auch Dozierende der PHKA und ihrer Partnerhochschulen nehmen teil.
Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten abmildern
„Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie wir lehren und lernen grundlegend. Sie bietet vielfältige Möglichkeiten, Lerninhalte anpassungsfähiger, motivierender und zugänglicher zu gestalten, bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich. Beispielsweise, den Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien gerecht zu gestalten“, erläutert Prof. Dr. Dorothee Kohl-Dietrich, Leiterin des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie vom DAAD geförderten internationalen Kooperationsprojekts Get ready for global teaching, in dessen Rahmen die Internationale Sommerschule stattfindet. Vergangenes Jahr widmete sich das Projekt mit der Internationalen Winterschule 2025 den Themen Demokratie, Sprache und Teilhabe.
Für Dr. Finita Jirndi Shey von der Universität Yaoundé 1 in Kamerun bietet die Sommerschule 2026 „Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund einzigartige Möglichkeiten zu verstehen, wie durch physische Grenzen verursachte Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten durch digitale Bildungsräume abgemildert werden können.“
Voneinander lernen
Prof. Marcelo Sztainberg von der Northeastern Illinois University in den USA sagt: „Die Internationale Sommerschule ist eine wichtige Gelegenheit, um sich mit Kolleg:innen und Studierenden aus verschiedenen Ländern und Kulturen auszutauschen und voneinander zu lernen. Solche Begegnungen stärken unsere Partnerschaften und ermöglichen allen beteiligten Einrichtungen neue Erkenntnisse.“
Unterricht methodisch vielfältig gestalten
Und für PHKA-Lehramtsstudent Alessandro Cardoso stellt die Summer School eine Gelegenheit dar, seine „didaktischen Kompetenzen in der digitalen Bildung und insbesondere im Umgang mit Künstlicher Intelligenz gezielt zu erweitern“. „Diese innovativen Ansätze möchte ich nutzen, um meinen zukünftigen Unterricht in Fächern wie Geschichte und Politik zeitgemäß und methodisch vielfältig zu gestalten“, so Cardoso.
Über die Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Als bildungswissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht forscht und lehrt die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PHKA) zu schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen. Ihr unverwechselbares Profil prägen der Fokus auf Bildung in der demokratischen Gesellschaft, Bildungsprozesse in der digitalen Welt sowie MINT in einer Kultur der Nachhaltigkeit. Rund 220 in der Wissenschaft Tätige betreuen rund 3.500 Studierende. Das Studienangebot umfasst Lehramtsstudiengänge für die Primarstufe und die Sekundarstufe I sowie Bachelor- und Masterstudiengänge für andere Bildungsfelder. Die berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote zeichnen sich durch ihre besondere Nähe zu Forschung und Praxis aus. https://www.ph-karlsruhe.de
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Weitere Informationen:
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