Paktforum erfolgreich gestartet: GWK berät mit den PFI-Organisationen über Künstliche Intelligenz
Neue gemeinsame Aktivitäten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz standen heute im Mittelpunkt des Austauschs der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) mit der
Präsidentin und den Präsidenten der großen deutschen Wissenschaftsorganisationen aus dem Pakt für Forschung und Innovation (PFI).
Erörtert wurden die Ergebnisse des ersten Paktforums, eines im vergangenen Jahr gestarteten Instruments im PFI, mit dem die Organisationen sich gezielt zu einem strategisch wichtigen Thema vernetzen und ihre Aktivitäten verzahnen. So sollen gemeinsame Ressourcen genutzt und Synergien gehoben werden. Das Paktforum dient auch dazu, den Dialog zwischen PFI-Organisationen und Zuwendungsgebern weiter zu stärken.
Mit einem Fokus auf Künstliche Intelligenz hat sich das Paktforum 2025/2026 eines gesamtgesellschaftlich relevanten Themas angenommen, das in alle Lebensbereiche hineinwirkt. Die PFI-Organisationen skizzierten in ihrem Bericht ihre vielfältigen Aktivitäten im Forschungsfeld KI, präsentierten thematische Impulse aus einer Expertenbefragung und stellten Vorschläge für gemeinsame Maßnahmen im Themenfeld KI vor. Der Austausch der GWK mit der Präsidentin und den Präsidenten fokussierte dann insbesondere auf die Bedeutung von Infrastrukturen, das Potenzial von vernetzter Karrieregestaltung und Talentgewinnung sowie die Relevanz von gemeinsamen Rahmenbedingungen und Leitlinien.
Die GWK-Vorsitzende, Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, erklärt: „Mit dem Paktforum richten wir ganz gezielt alle Scheinwerfer auf ein Thema, vertiefen die Zusammenarbeit und stoßen Neues an. ‘Künstliche Intelligenz‘ ist eine zentrale Schlüsseltechnologie und eines der strategisch wichtigsten Themen– das Paktforum hat hier gleich im ersten Jahr eine Vielzahl organisationsübergreifender Initiativen hervorgebracht, die wir jetzt konsequent weiterverfolgen müssen. Eng verzahnt mit der Hightech Agenda Deutschland können wir auf diese Weise substantielle Fortschritte für unseren Innovationsstandort erreichen.“
Der stellvertretende GWK-Vorsitzende Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, betont: „Das erste Paktforum hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial entsteht, wenn die großen Wissenschaftsorganisationen das Zukunftsthema KI gemeinsam angehen. Das war ein wichtiger Auftakt für ein neues Kapitel der Zusammenarbeit in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Dass sich das Paktforum im zweiten Jahr dem Thema „Forschungsdaten für KI“ widmet, unterstreicht die strategische Relevanz der herausgearbeiteten Impulse und Ergebnisse“.
Der Bericht der PFI-Organisationen ist abrufbar auf der Homepage der GWK unter: https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Papers/PFI_Paktforum_2025_2026.pdf
Hintergrund PFI
Der PFI ist eine Erfolgsgeschichte des Wissenschaftsstandorts Deutschland. Bund und Länder entwickeln gemeinsam mit der Wissenschaft den Pakt stetig und engagiert weiter, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems durch eine bessere Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale zu stärken. Mit dem seit 2005 laufenden PFI wollen Bund und Länder für die im weltweiten Wettbewerb stehenden Wissenschaftsorganisationen optimale Rahmenbedingungen schaffen. Im PFI IV (2021–2030) gewähren Bund und Länder den großen Wissenschaftsorganisationen (Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft) finanzielle Planungssicherheit, indem sie einen jährlichen Aufwuchs ihrer Zuwendungen an diese Organisationen von drei Prozent anstreben. Die Paktorganisationen wiederum haben sich mit Bund und Ländern auf forschungspolitische Ziele verständigt und in ihren Zielvereinbarungen zum PFI IV organisationsspezifische Maßnahmen zu deren Umsetzung definiert.
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