Kunststoffrecycling zukunftsfähig machen: KuRT vernetzt zentrale Akteure
Wie kann die Kreislaufführung und das Recycling von Kunststoffen ressourcenschonender, nachhaltiger und zukunftsfähiger gestaltet werden? Antworten auf diese Frage lieferte die politische Transferveranstaltung der Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Kunststoffrecyclingtechnologien (KuRT)“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), die am 16. Juli 2026 im Haus der Universität in Düsseldorf stattfand.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch ein Grußwort von MinR. Dr. Rubén Cantero-Álvarez (Leiter Referat F26 Ressourcen und Kreislaufwirtschaft, BMFTR). Es folgte ein Impulsvortrag von Gloria Funke (PwC) zu den Initiativen des Landes NRW im Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft. NRW.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zudem drei Forschungsprojekte der KuRT-Fördermaßnahme aus NRW, die innovative Lösungen für zentrale Herausforderungen des Kunststoffrecyclings entwickeln. Vorgestellt wurden die Projekte:
• ReVise-UP https://bmftr-kurt.de/Projekte/ReVise_UP.html: Optimiert das werkstoffliche Recycling von Kunststoffverpackungen durch intelligentes Stoffstrommanagement.
• SmellStop https://bmftr-kurt.de/Projekte/SmellStop.html: Entwickelt Verfahren zur Geruchsreduzierung bei recyceltem Polyethylen.
• ProGeo-UP https://bmftr-kurt.de/Projekte/ProGeo_UP.html: Erarbeitet Konzepte zur Schließung von Materialkreisläufen für Geokunststoffe.
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten die Projektvertreter:innen Prof. Dr. Kathrin Greiff (RWTH Aachen), Prof. Achim Grefenstein (RWTH Aachen, Prof. Dr.-Ing. Frank Heimbecher (FH Münster) und Sylwia Patron-Ravida (PwC) aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Kunststoffrecyclings in Deutschland sowie notwendige politische und regulatorische Handlungsbedarfe.
Die Transferveranstaltung verdeutlichte die Notwendigkeit des Wissenstransfers aus der Forschung in Politik und Praxis. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Transfer innovativer Kunststoffrecyclingtechnologien in die industrielle Anwendung nur durch ein Zusammenspiel aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette gelingen kann. Voraussetzung hierfür sind vor allem zeitnahe regulatorische Maßnahmen sowie die Unterstützung durch Politik und öffentliche Hand.
Der persönliche Austausch und die Vernetzung untereinander konnten bei einem anschließenden Get-Together vertieft werden.
Weitere Informationen:
https://bmftr-kurt.de - mehr zur Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Kunststoffrecyclingtechnologien (KuRT)“
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