FeldSchau zeigt, wie KI Pflanzenforschung verändert – Hightech-Preise Bayern 2026
FeldSchau präsentierte seine Technologie als eines von vier ausgewählten Startups bei den Hightech-Preisen Bayern 2026 https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/13037/pm.html. Ihre Gründungsgeschichte begann mit einem Forschungsprojekt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT).
FeldSchau https://feldschau.ai/ wurde von HSWT-Alumnus Michael Liepold, der Landwirtschaft am Campus Triesdorf https://www.hswt.de/studium/studienangebot/bachelor/landwirtschaft-triesdorf studierte, und Emanuel Jacobowsky, Absolvent des Studiengangs Künstliche Intelligenz an der TH Ingolstadt, gegründet. Den fachlichen und technologischen Grundstein für das junge Unternehmen legte das Forschungsprojekt AutoDGB https://www.hswt.de/forschung/projekt/1361-autodgb, aus dem zentrale Erkenntnisse für die spätere Produktentwicklung hervorgingen. Verbundprojektleiter Prof. Dr. Patrick Noack https://www.hswt.de/person/patrick-noack begleitete Michaels Bachelorarbeit im Rahmen seiner Forschung.
KI-Analyse für Forschung und Züchtung
Für FeldSchau war die Präsentation bei den Hightech-Preisen Bayern 2026, welcher mit 300.000 Euro der höchstdotierte Forschungs‑ und Innovationspreis Deutschlands ist, ein besonderer Moment. Als eines von vier Startups stellte das Team seine Technologie in der Residenz München vor. HSWT-Alumnus Michael sieht die Teilnahme als eine „große Ehre und wichtige Bestätigung“. Wissenschaftsminister Markus Blume besuchte den Stand und tauschte sich intensiv mit den Gründern aus. Auch Prof. Dr. Patrick Noack und Prof. Dr. Torsten Schön https://www.thi.de/personen/torsten-schoen/ von der TH Ingolstadt, der Emanuels Abschlussarbeit betreut hat, waren vor Ort.
FeldSchau zeigte seine KI-gestützte Analysen von landwirtschaftlichen Drohnenbildern, die große Datenmengen automatisiert auswerten. Die Software liefert objektive und reproduzierbare Ergebnisse, etwa bei Kartoffelversuchen, bei denen Anzahl und Größe der Knollen bisher händisch erfasst wurden. Die Lösung spart Zeit, erhöht die Präzision und unterstützt die Fachkompetenz in Forschung und Züchtung. „Wir liefern Ergebnisse, mit denen Betriebe direkt weiterarbeiten können“, sagt Michael.
Wurzeln an HSWT und TH Ingolstadt
Für die Entwicklung von FeldSchau waren die Studienerfahrungen der Gründer zentral. Michael profitierte besonders vom praxisnahen Pflanzenbau- und Versuchswesen in Triesdorf: „Die HSWT hat mich fachlich geprägt und mir den entscheidenden Impuls für die Gründung gegeben“. Emanuel brachte seine Expertise aus dem KI-Studium an der TH Ingolstadt ein.
Aus diesen Erfahrungen heraus entwickelt FeldSchau seine Technologie konsequent weiter. Das Team möchte seine Technologie auf weitere Pflanzenkulturen ausweiten und den Analyseprozess noch stärker automatisieren. Ziel ist eine intuitive Nutzung, bei der die fachliche Fragestellung im Mittelpunkt steht.
Verfasserin: Amanda Murtezaj, Pressestelle der HSWT
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