Neue Auflage von „Das deutsche Gesundheitssystem für Dummies“
Jan-Marc Hodek leitet an der RWU den Studiengang Gesundheitsökonomie. Und er ist Autor des Buches „Das deutsche Gesundheitssystem für Dummies“, das nun in der zweiten, überarbeiteten Auflage erscheint.
Das Buch „Das deutsche Gesundheitssystem für Dummies“ von RWU-Professor Jan-Marc Hodek erscheint in zweiter, überarbeiteter Auflage. Es richtet sich an Studierende und Auszubildende, an Beschäftigte im Gesundheitswesen, Patienten und Angehörige. Kurz: an alle, die verstehen möchten, wie das deutsche Gesundheitssystem funktioniert und warum viele aktuelle Reformdebatten so komplex sind. Das Buch soll ausdrücklich ein Gegenentwurf sein zu den sonst üblichen dicken Wälzern und konzentriert sich auf die wesentlichen Felder des Systems.
So bietet die aktualisierte Auflage einen verständlichen Überblick über die Strukturen, Akteure und Zusammenhänge des Gesundheitswesens. Behandelt werden unter anderem Krankenversicherung, Krankenhäuser, Rehabilitation, Pflege, Arztpraxen sowie Arzneimittel und Apotheken. Ganz am Anfang findet sich zudem die „Schummelseite“ mit den wichtigsten Kennzahlen (538 Milliarden Euro Gesundheitsausgaben pro Jahr, über 1 Milliarde Patient-Arzt-Kontakte, 75 Millionen gesetzlich Versicherte, 17,5 Millionen Krankenhausaufenthalten, 6,2 Millionen Beschäftigten im Gesundheitssystem ...).
Neu aufgenommen wurde das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen. Ergänzt wird das Buch zudem durch aktuelle Zahlen, Übersichten und Top-Ten-Listen mit den größten Krankenkassen, häufigsten Todesursachen oder einem Ranking der höchsten Lebenserwartung im internationalen Vergleich.
Im Kapitel „Zehn Halbwahrheiten, die so verkürzt nur halb wahr sind“ nimmt das Buch vermeintliche Gewissheiten unter die Lupe – etwa dass Deutschland „das beste Gesundheitssystem der Welt“ habe, Raucher eine höhere Versicherungsprämie zahlen sollten oder dass wir zu wenige Ärzte und Pflegekräfte haben – und zeigt, was daran stimmt und was dabei zu kurz gedacht ist. Am Ende geht es um differenzierte Antworten: Denn manche Aussage ist nicht falsch, aber eben auch nicht vollständig richtig. Bei komplexen Themen wie dem Gesundheitssystem gehören zur Wahrheit eben fast immer zwei oder noch mehr Seiten.
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