Berlin – Hauptstadt der Existenzgründungen in den Freien Berufen
Die Anzahl der freiberuflichen Existenzgründungen in Deutschland ist von rund 95.000 in 2024 auf gut 111.000 in 2025 gestiegen. Doch wie verteilt sich dieser Anstieg auf die Städte und Kreise in Deutschland? Antworten auf diese Frage gibt die neue Deutschlandkarte zu den Existenzgründungsintensitäten in den Kreisen und kreisfreien Städten auf der Internetseite des IfM Bonn. Demnach liegen Berlin, Leipzig und der Landkreis München an der Spitze der Existenzgründungen in den Freien Berufen.
Die Anzahl der freiberuflichen Existenzgründungen in Deutschland ist von rund 95.000 in 2024 auf gut 111.000 in 2025 gestiegen. Die meisten freiberuflichen Existenzgründungen verzeichnete Berlin – gefolgt von Hamburg, München, Köln, Leipzig, Frankfurt und Düsseldorf. Betrachtet man hingegen die Existenzgründungsintensität (Anzahl der Existenzgründungen je 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter), liegt Berlin zwar ebenfalls auf dem ersten Rang, dahinter folgen jedoch Leipzig und der Landkreis München.
"Freiberufliche Existenzgründungen erfolgen häufig in bevölkerungsreichen Städten und Kreisen, in denen es auch Hochschulen und/oder Verwaltungseinrichtungen gibt. Letztere generieren eine hohe Nachfrage nach beratenden und wissenschaftlichen Dienstleistungen", berichtet IfM-Wissenschaftler Peter Kranzusch.
Wo mehr Männer als Frauen in die Freien Berufe starten
In den meisten Städten und Landkreisen liegt die Existenzgründungsintensität der Frauen über der der Männer. Nur in 41 Kreisen ist dies nicht Fall: So zählt beispielsweise die Stadt Heidelberg bei den Männer zu den zehn Kreisen mit der höchsten Gründungsintensität. Im Ranking bei den Freiberuflerinnen liegt die Stadt dagegen auf Platz 21.
Weitere Informationen:
https://www.ifm-bonn.org/statistiken/gruendungen-und-unternehmensschliessungen/existenzgruendungen-in-den-freien-berufen
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