Wissenschaft in der Demokratie: Podiumsdiskussion über die Rolle von Forschung für die Gesellschaft
Was leistet freie Wissenschaft für die Gesellschaft, die sie trägt? Und wie kann man auf Bestrebungen reagieren, die ergebnisoffene Forschung in einer freien und pluralistischen Gesellschaft in Frage stellen? Über diese und weitere Aspekte der Bedeutung und der Rolle von Wissenschaft in der Gesellschaft diskutieren Peter Strohschneider, Forschungskurator der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, und Leopoldina-Präsidentin Bettina Rockenbach mit Gästen in einer Podiumsdebatte am Dienstag, 1. September in Halle, die auch online übertragen wird.
Podiumsdiskussion Wissenschaft in der Demokratie
Dienstag, 1. September 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Hauptgebäude der Leopoldina, Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale)
und online – im Livestream – auf YouTube
Peter Strohschneider und Bettina Rockenbach sprechen mit dem Chemiker Peter Seeberger, Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Mitglied der Leopoldina. Seeberger ist Gründungsrektor des Center for the Transformation of Chemistry – CTC im sächsischen Delitzsch. Zugeschaltet beteiligt sich die Sozialanthropologin Shalini Randeria an der Veranstaltung. Randeria war bis 2025 Rektorin der Central European University – CEU in Wien. Die Sicht der jungen Wissenschaft bringt Kerstin Maria Pahl ein. Pahl arbeitet am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin unter anderem zum Thema Geschichte der Öffentlichkeit und der politischen Kultur und ist Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen
Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
Die Veranstaltung wird von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziell unterstützt.
Weitere Informationen und den Link zum Live-Stream finden Sie unter: www.leopoldina.org/ergebnisse-und-termine/veranstaltungen/detail/wissenschaft-in-der-demokratie
Wenn Sie als Pressevertreter an der Veranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an unter presse@leopoldina.org.
Medienkontakt:
Sonja Kastilan
Leiterin der Abteilung Wissenschaftskommunikation
Tel.: +49 (0)345 472 39-800
E-Mail: presse@leopoldina.org
Über die Nationale Akademie der Wissenschaften:
Als Nationale Akademie der Wissenschaften leistet die Leopoldina unabhängige wissenschaftsbasierte Politikberatung zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Dazu erarbeitet die Akademie interdisziplinäre Stellungnahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. In diesen Veröffentlichungen werden Handlungsoptionen aufgezeigt, zu entscheiden ist Aufgabe der demokratisch legitimierten Politik. Die Expertinnen und Experten, die Stellungnahmen verfassen, arbeiten ehrenamtlich und ergebnisoffen. Die Leopoldina vertritt die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien, unter anderem bei der wissenschaftsbasierten Beratung der jährlichen G7- und G20-Gipfel. Sie hat rund 1.700 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern und vereinigt Expertise aus nahezu allen Forschungsbereichen. Sie wurde 1652 gegründet und 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Die Leopoldina ist als unabhängige Wissenschaftsakademie dem Gemeinwohl verpflichtet.
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