IST-Studierende sagen Ja zu Olympia – und sehen München vorne
94,9 Prozent der befragten Studierenden der IST-Hochschule für Management befürworten Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Gleichzeitig haben sie klare Vorstellungen davon, wie solche Spiele gestaltet sein sollten. Im Vergleich der deutschen Bewerberregionen sehen sie München vorne.
Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland? Für die große Mehrheit der befragten Studierenden ist die Antwort eindeutig: Ja. Das zeigt eine wissenschaftliche Befragung unter allen Bachelor - und Masterstudierenden des Fachbereichs Sport & Management der IST-Hochschule für Management.
94,9 Prozent der Befragten befürworten, dass Olympische und Paralympische Spiele in absehbarer Zeit wieder in Deutschland stattfinden. 74,1 Prozent stimmen sogar uneingeschränkt zu. Auch die erwarteten Auswirkungen werden ausgesprochen positiv bewertet: 96,2 Prozent rechnen insgesamt mit positiven Effekten für Deutschland.
Dabei ist die Zustimmung keineswegs mit einem unkritischen „Weiter so“ gleichzusetzen. Studienleiter Dr. Christopher Dick erklärt: „Die Studierenden verbinden ihre Olympia-Begeisterung mit konkreten Erwartungen. Nachhaltigkeit, Inklusion und die langfristige Nutzung der Infrastruktur besitzen für 83,7 Prozent eine hohe Bedeutung.“
Studienleiter Prof. Dr. Gerhard Nowak ergänzt: „Auch die Finanzierung wird aufmerksam betrachtet. Bei den Kosten für die öffentliche Hand zeigt sich eine differenzierte Haltung. Das macht deutlich, dass die Studierenden Wert auf wirtschaftliche Verantwortung und nachvollziehbare Rahmenbedingungen legen.“
München führt das Ranking an
Welche Bewerberregion diese Erwartungen aus Sicht der Befragten am besten erfüllen kann, zeigt das Ranking deutlich: München liegt im Gesamturteil auf Platz eins, gefolgt von Köln/Rhein-Ruhr und Berlin.
Besonders auffällig ist die Konstanz des Münchner Ergebnisses. Die bayerische Landeshauptstadt erreicht in allen fünf untersuchten Bewertungskategorien des DOSB den ersten Rang: bei Wahrnehmung und grundsätzlicher Eignung, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und nationaler Akzeptanz, sportfachlicher und operativer Eignung, Vision und Legacy sowie Kosten und Finanzierung.
Köln/Rhein-Ruhr folgt als starker Zweiter und erreicht in vier der fünf Kategorien Platz zwei. Lediglich bei der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und nationalen Akzeptanz liegt Berlin vor Köln/Rhein-Ruhr. Die Hauptstadt punktet damit insbesondere bei ihrer internationalen Ausstrahlung, landet im Gesamtvergleich jedoch auf Rang drei.
„Die Ergebnisse zeigen eine sehr hohe Zustimmung zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland – allerdings nicht um jeden Preis“, fassen Nowak und Dick zusammen. „Die junge Generation wünscht sich Spiele, die sportliche Begeisterung mit Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Verantwortung, funktionierender Infrastruktur und einer tragfähigen Finanzierung verbinden.“
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
gnowak@ist-hochschule.de
cdick@ist-hochschule.de
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