KIT-Medieneinladung: KIT nimmt 17-Millionen-Supercomputer in Betrieb
Viele drängende Zukunftsfragen lassen sich heute nur noch mit Hochleistungsrechnern beantworten. Mit HoreKa 2 stellt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am 25. September eine der leistungsfähigsten Forschungsmaschinen Deutschlands vor. Das rund 17 Millionen Euro teure System verfügt über mehr als 42.000 Prozessorkerne und 300 KI-Beschleuniger. Damit ermöglicht es Berechnungen, für die herkömmliche Computer Jahre benötigen würden. So stärkt das KIT seine Rolle als einer der führenden Standorte für Hochleistungsrechnen und Künstliche Intelligenz in Deutschland.
Medienvertreterinnen und Medienvertreter erhalten die Gelegenheit, einen Blick in das Herzstück des Hochleistungsrechners zu werfen. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Anmeldung bis Mittwoch, 23. September per E-Mail an presse@kit.edu.
HoreKa 2 vereint klassische Hochleistungsrechner und modernste Technik für Künstliche Intelligenz auf einer gemeinsamen Plattform. Würde man deren Rechenleistung auf gewöhnliche Computer verteilen, wären dafür viele Tausend leistungsstarke PCs nötig. Forschende nutzen das System, um neue Werkstoffe zu entwickeln, Klimamodelle zu verbessern oder KI-Anwendungen der nächsten Generation zu trainieren. Gleichzeitig wurde die Anlage auf einen besonders effizienten Energieeinsatz ausgelegt.
Bei der Eröffnungsveranstaltung geben Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie Einblicke in die Bedeutung von Hochleistungsrechnen und Künstlicher Intelligenz für Forschung, Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt. Höhepunkt ist die offizielle Inbetriebnahme von HoreKa 2 mit einem gemeinsamen Startsignal sowie die anschließende Besichtigung der Anlage. (mex)
Feierliche Inbetriebnahme des Hochleistungsrechners HoreKa 2
am Freitag, 25. September 2026, ab 10:00 Uhr
Ort: KIT-Campus Nord, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen Gebäude 449, IAI-SCC-Hoersaal-R140
Programm
10:00 Uhr Begrüßung und Grußworte
Petra Olschowski (MdL), Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Professorin Kora Kristof, Vizepräsidentin Digitalisierung und Nachhaltigkeit, KIT
Professor Martin Frank, Mitglied des Direktoriums des Scientific Computing Center (SCC), KIT
Oliver Rootsey, Executive Director, General Manager GAT, Lenovo
10:25 Uhr Vortrag: Artificial Intelligence for Materials
Professor Pascal Friederich, Leiter der Forschungsgruppe AI for Materials Sciences (AiMat), KIT
10:50 Uhr Podiumsdiskussion: Hochleistungsrechnen und Künstliche Intelligenz als Treiber wissenschaftlicher Innovation
Petra Olschowski
Kora Kristof
Pascal Friederich
Moderation: Martin Frank
11:20 Uhr Offizielle Inbetriebnahme von HoreKa 2 und Fototermin
11:25 Uhr Medienrundgang, Interviews und Fotomöglichkeiten im Supercomputerzentrum
12:00 Uhr Weitere Führungen durch die Anlage und Stehempfang
Kontakt für diese Medieneinladung:
Dr. Felix Mescoli, Pressereferent, Tel.: +49 721 608-41171, E-Mail: felix.mescoli@kit.edu
Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden sowie seinen 23 000 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact.
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