Hufsah Ashraf erhält den Dissertationspreis Bioinformatik 2026
Dr. rer. nat. Hufsah Ashraf, Universitätsklinikum Düsseldorf, erhält den Dissertationspreis Bioinformatik 2026 der gemeinsamen Fachgruppe Bioinformatik (FaBI) von DECHEMA, GBM, GDCh, GI, GMDS und VAAM.
In ihrer Dissertation entwickelte Frau Ashraf computergestützte Ansätze zur Erkennung und Analyse wiederkehrender genomischer Variationen in menschlichen Populationen. Dazu griff sie die Idee auf, genetische Variationen mithilfe von Pangenomgraphen darzustellen, die sich besonders gut für die Untersuchung komplexer Variationsformen eignen. Ihre Arbeit lieferte wichtige biologische Erkenntnisse, insbesondere hinsichtlich der Rolle der wiederkehrenden Inversionsbildung in krankheitskritischen Regionen. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wurde während der German Conference on Bioinformatics GCB am 24. September 2026 in Saarbrücken überreicht.
In der gemeinsamen Fachgruppe Bioinformatik (FaBI) sind rund 1.200 Bioinformatikerinnen und Bioinformatiker aus Deutschland vereint, die Mitglieder der Fachgesellschaften DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.), GBM (Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V.), GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.), GI (Gesellschaft für Informatik e.V.), GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V.) oder VAAM (Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie e.V.) sind. Sie vergibt jedes Jahr anlässlich der German Conference on Bioinformatics (GCB) den Dissertationspreis Bioinformatik.
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