Dank E. W. Kuhlmann-Stiftung: FernUniversität in Hagen vergibt erstmals 78 Deutschlandstipendien
Die E. W. Kuhlmann-Stiftung setzt ihr umfangreiches Engagement für Studierende der FernUniversität in Hagen fort. In der Förderperiode 2026/2027 finanziert sie 31 der insgesamt 78 Deutschlandstipendien und bleibt damit die größte private Förderin des Programms an der Hochschule.
Für die aktuelle Förderperiode hat die Stiftung 30 Stipendien zugesagt. Hinzu kommt ein zurückgegebenes Stipendium aus dem Vorjahr, das erneut vergeben werden kann. Die 1997 von Edith und Edmund Kuhlmann gegründete Stiftung unterstützt junge Menschen auf ihrem Bildungsweg, insbesondere wenn finanzielle Engpässe den erfolgreichen Studienabschluss gefährden. Mit ihrer Förderung trägt sie zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bei. Ihr Gründer Edmund Kuhlmann ist im August 2026 im Alter von 96 Jahren verstorben.
„Die langjährige und außerordentlich großzügige Unterstützung der Kuhlmann-Stiftung ist für unsere Studierenden von großer Bedeutung. Sie eröffnet talentierten und engagierten Menschen die Möglichkeit, ihr Potenzial unabhängig von ihrer finanziellen Situation zu entfalten. Dass die Stiftung dieses Engagement auch in der neuen Förderperiode fortsetzt, verdient unsere besondere Anerkennung“, sagt Prof. Osman Isfen, Prorektor für Weiterbildung, wissenschaftliche Karrieren und gesellschaftliche Verantwortung der FernUniversität.
Das Deutschlandstipendium unterstützt leistungsstarke und engagierte Studierende ein Jahr lang mit monatlich 300 Euro. Die Förderung wird jeweils zur Hälfte vom Bund und von privaten Förderinnen und Förderern getragen. Neben Studienleistungen berücksichtigt die Auswahl auch gesellschaftliches Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Lebensumstände.
Neben der Kuhlmann-Stiftung beteiligen sich weitere Stiftungen, Unternehmen, Privatpersonen sowie als weitere starke Partnerin die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität (GdF) an der Förderung der Deutschlandstipendien.
Durch neue Partner konnte die FernUniversität für die Förderperiode 2026/27 erstmals 78 Deutschlandstipendien vergeben. Im Vorjahr waren es 62. Unter den Geförderten sind 52 Frauen und 26 Männer aus allen fünf Fakultäten der Hochschule.
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