Informationskompetenz, Barrierefreiheit und Zugänglichkeit in Zeiten Künstlicher Intelligenz erforschen
Mit dem Knowledge Lab Information Literacy and Accessibility (KILA) führt die Universität Hildesheim die Forschungsschwerpunkte Informationskompetenz und Zugänglichkeit zusammen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert das Vorhaben mit rund fünf Millionen Euro.
Untersucht wird, wie Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen Infor-mationen finden, verstehen und einordnen können und wie Informationsangebo-te gestaltet werden können, um Erreichbarkeit und Verständlichkeit sicherzu-stellen. „Damit reagiert die Universität Hildesheim auf eine Entwicklung, die durch die rasante Verbreitung von Künstlicher Intelligenz und eine vielfältige Gesellschaft an Dringlichkeit gewinnt,“ erklärt Prof. Dr. Chris Maaß, Sprecherin von KILA. „Denn ob Menschen Zugang zu verständlicher Information haben, ent-scheidet über ihre gesellschaftliche Teilhabe.“
Für den Zeitraum von 2026 bis 2031 fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur KILA mit rund fünf Millionen Euro. Dies ermöglicht den Aufbau technischer Infrastruktur und gemeinsamer Forschungsräume. Drei Professuren in den Bereichen Multimodale Kommunikation, Informationswis-senschaft und Sprachverarbeitung werden besetzt. „KILA ist eine große Berei-cherung und bietet viele Impulse zur fachübergreifenden Zusammenarbeit in-nerhalb der Universität Hildesheim und darüber hinaus,“ sagt Prof. Dr. Beatrix Kreß, Dekanin des Fachbereichs für Sprach- und Informationswissenschaften.
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