Neues Praxisformat: Studierende entwickeln Lösungen für regionale Praxispartner
Wie lässt sich universitäres Wissen auf konkrete Herausforderungen der Arbeitswelt übertragen? Mit dem neuen Lehrformat „Challenge the Future“ bringt die Universität Greifswald Studierende und regionale Praxispartner zusammen. Bei der Auftaktveranstaltung am 21. Oktober 2026 in der Zentralen Universitätsbibliothek traten die Beteiligten in den Austausch, besprachen ihre Fragestellungen und sammelten erste Ideen für die weitere Zusammenarbeit.
Das Format ist Teil des Projekts „Constructing the Future – zukunftsorientiert studieren“ (Con-Future), das neue Impulse für die Hochschullehre an der Universität Greifswald setzt.
„Challenge the Future“ startet zunächst im Rahmen eines wirtschaftswissenschaftlichen Seminars. Über mehrere Wochen bearbeiten die Studierenden konkrete Fragestellungen ihrer Praxispartner und entwickeln eigene Lösungsansätze. Dabei sammeln sie Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit externen Partnern und stärken ihre Kompetenzen in Teamarbeit, Problemlösung und Kommunikation. Die Praxispartner gewinnen neue Perspektiven auf ihre Herausforderungen und kommen mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt. Inhaltlich geht es um tragfähige Geschäfts- und Nutzungsmodelle, die langfristige Bindung von Zielgruppen oder die nachhaltige Entwicklung von Standorten und Angeboten. Ein Team entwickelt beispielsweise für die Ueckermünder Wohnungsbaugesellschaft mbH Ideen, um Leerstand nachhaltig zu reduzieren und Menschen für Ueckermünde als Wohnort zu gewinnen. Weitere Praxispartner sind die Volksbank Vorpommern eG, Urban Beta UG sowie WERK Gut WOHNEN Schlatkow eG.
Projektleiterin Prof. Dr. Anette Sosna, Prorektorin für Lehre an der Universität Greifswald, sieht in „Challenge the Future“ großes Potenzial: „Eine enge Verbindung zwischen Universität und regionaler Praxis eröffnet Chancen für beide Seiten: Studierende lernen mögliche Berufsfelder und konkrete Herausforderungen kennen, während Unternehmen und Organisationen neue Impulse aus der Wissenschaft erhalten. Solche Kooperationen möchten wir mit Con-Future gezielt stärken.“
Bei einer Abschlussveranstaltung im Januar 2027 werden die Challenge-Teams ihre Ergebnisse präsentieren und von ihren Erfahrungen berichten.
Das Projekt „Constructing the Future – zukunftsorientiert studieren“ wird von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre im Rahmen der Förderlinie „Lehrarchitektur. Hochschule der Zukunft gestalten“ gefördert. Ziel ist es, die Hochschullehre zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und Studierende besser auf die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorzubereiten.
Weitere Informationen
Zum neuen Projektformat https://www.uni-greifswald.de/challenge-the-future/
Für Medienvertreter*innen:
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Ansprechpartnerin an der Universität Greifswald
Lena Gering
Projekt Con-Future
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