Katalyse als Schlüsseltechnologie für eine zukunftsfähige Wirtschaft – Rostocker OB Eva-Maria Kröger am LIKAT
Um chemische Spitzenforschung und den Transfer ihrer Ergebnisse in die Praxis ging es am 29. Oktober beim Besuch von Eva-Maria Kröger, Oberbürgermeisterin der Hansestadt Rostock, am Leibniz-Institut für Katalyse.
Im Technikum des Instituts, Catalysis2Scale, galt das Interesse der Politikerin u.a. einer Pilotanlage, die in einem kontinuierlichen Prozess die Basischemikalie Methanol sowie zwei synthetische Kraftstoffe produziert. Und zwar auf alternativem Wege mit CO2 als einziger Kohlenstoffquelle.
Mit solchen Technologien kann die Gesellschaft künftig auf fossile Rohstoffe verzichten, wie die wissenschaftliche Direktorin des LIKAT Prof. Dr. Eszter Barath und Technikums-Leiterin Dr. Claudia Berger-Karin ihrem Gast beim Rundgang erläuterten. Außerdem werde das klimaschädliche Kohlendioxid auf diese Weise den Abgasströmen der Zivilisation entzogen und als Rohstoff verwertet.
Möglich wird dies durch spezielle Katalysatoren, die das renommierte Institut auf dem Campus am Rostocker Südring entwickelt und für weitere Forschungszwecke im Technikum inzwischen selbst im Pilotmaßstab herstellen kann. Im Bereich der Katalyseforschung zählt das LIKAT mit seinen 300 Beschäftigten weltweit zu den größten Einrichtungen.
Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger besucht regelmäßig Unternehmen und Institutionen der Stadt, um einen ständigen Austausch zu ermöglichen und aufzunehmen, wo Stadtverwaltung und Kommunalpolitik unterstützen können.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Dr. Martha Höhne, Martha.hoehne@Catalysis.de
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