Lichtblick aus Halle: SILBERSALZ als Vorbild für gelebte Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Was entsteht, wenn Ideen und die Bereitschaft zur Mitgestaltung aufeinandertreffen? Die neunte Festivalausgabe von SILBERSALZ in Halle hat eindrucksvoll gezeigt, was Gemeinschaft heute ausmacht, und welche Kraft entsteht, wenn Menschen gemeinsam etwas bewegen wollen.
Vom 28. Oktober bis 1. November 2026 präsentierte das kostenfreie Festival an 15 Veranstaltungsorten, über 100 Veranstaltungen – von Filmen und Gesprächsformaten bis hin zu interaktiven Ausstellungen und Performances. Unter dem Motto „Ich, verbesserlich?“ standen Gesundheit, Körper und die Medizin der Zukunft im Mittelpunkt.
Donata von Perfall, Geschäftsführerin von Documentary Campus und Leiterin des SILBERSALZ Festivals:
„SILBERSALZ ist weit mehr als ein kulturelles Ereignis. Es ist ein Gemeinschaftswerk, getragen von einem unglaublich engagierten Publikum, zahlreichen Partner*innen sowie Menschen, die sich mit Begeisterung und Überzeugung einbringen. Dieses Engagement macht SILBERSALZ zu einem besonderen Erlebnis und entfaltet eine Wirkung, die weit über die Festivaltage hinausreicht – hinein in den Alltag und über die Grenzen Halles hinaus. Zum Thema Gesundheit haben wir in ganz Halle Räume geschaffen, in denen persönliche Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zusammenkommen konnten. Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar und freue mich schon auf unsere zehnte Jubiläumsausgabe 2027!“
SILBERSALZ in der ganzen Stadt
Überall in der Stadt entstanden Orte der Begegnung, vom ehemaligen Ladengeschäft bis zum Fitnessclub. Bestehende Räume wurden neu belebt und Begegnungen ermöglicht, die sonst vielleicht nicht stattgefunden hätten. Dabei wurde sichtbar, wie vielfältig Halle ist und welches Potenzial in seinen Menschen und seinen Orten steckt.
Die Vielfalt der Spielorte und des Publikums prägte den besonderen Charakter des Festivals. Unterschiedliche Lebenswelten, Generationen und Interessen kamen zusammen. Das Festival machte Kultur und Wissenschaft für ein breites Publikum zugänglich und lud dazu ein, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen.
Von persönlichen Erfahrungen zu großen Forschungsfragen
Auf besonderes Interesse stieß das ZDF-37°-Panel zu ME/CFS, das aktuelle Forschung und die Lebensrealität von Betroffenen zusammenbrachte. Auch „Quarks Daily live“ und „Tattoo – provokant schön?“ gehörten zu den Höhepunkten des Programms. Für eindrucksvolle Momente sorgte Lawrence Malstafs Performance „SHRINK 01995“ in der Ulrichskirche. Das Zusammenspiel von Körper, Bewegung und transparenten Membranen begeisterte die Besucher*innen und warf Fragen nach Verletzlichkeit und Vertrauen auf.
Die Veranstaltung „Ask Me Anything“ mit Ralph Caspers sowie die beiden PUR+-Shows machten Wissenschaft für Kinder und Familien auf besonders anschauliche und unterhaltsame Weise erlebbar. Beim Wissenschaftsmarkt im Salinemuseum konnten Interessierte selbst experimentieren und mit den beteiligten Einrichtungen ins Gespräch kommen.
Science & Media Awards 2026
Im Rahmen der Science & Media Awards 2026 wurden in der Ulrichskirche in Halle (Saale) herausragende Produktionen ausgezeichnet, die Wissenschaft durch kreative Bildwelten und starke Geschichten einem breiten Publikum zugänglich machen.
Der Preis für die Best Science Documentary ging an „Give It A Shot“ von Vaishali Sinha. Als Best Factual Series wurde „Kunz and the Earth“ von Martin Tischner, Arne Sinnwell und Sebastian Stojetz ausgezeichnet. „Super Nature“ von Ed Sayers erhielt den Preis als Best Nature Program.
Der Short & Crisp Award, vergeben in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik), ging an „The Wonder Within“ von Nina Jeanne Landau. Mit dem von Navigo Proteins unterstützten Immersive Science Award wurde „Heartbeat“ von Fanny Fortage geehrt.
Den POWER of Science Award: Health, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft, erhielt „When Pigs Fly“ von Denise Riedmayr.
Der MDR Science & Media Award ging an „Gods Like Us“ von Manuel Rees.
SILBERSALZ als Gemeinschaftswerk
SILBERSALZ ist ein Werk von vieler Akteur*innen, das von Vertrauen, Verbundenheit und dem gemeinsamen Willen lebt, etwas für Halle und seine Menschen zu schaffen. Damit sendet das Festival auch ein wichtiges gesellschaftliches Signal: Es zeigt, wie Zusammenhalt gelingen kann und wie aus gemeinsamer Initiative positive Veränderungen entstehen. SILBERSALZ steht damit beispielhaft für eine offene, engagierte und lebendige Stadtgesellschaft sowie dafür, was möglich wird, wenn Menschen nicht nur dabei sind, sondern aktiv mitgestalten.
Das Festivalteam blickt voller Dankbarkeit auf das, was gemeinsam entstanden ist. Der besondere Dank gilt allen Beteiligten, den Partner*innen, den Unterstützer*innen und vor allem dem Publikum. Ihre Offenheit und Begeisterung machen SILBERSALZ zu dem, was es ist:
ein Festival, das Menschen zusammenbringt, Orte verwandelt und weit über sich selbst hinauswirkt.
Der Termin für die zehnte Jubiläumsausgabe 2027 wird nach Abstimmung mit allen Partnern und der Stadt Halle (Saale) bekannt gegeben.
Fotomaterial und weitere Informationen finden Sie im Pressebereich: https://drive.google.com/drive/folders/11mnLA9Snk6-yR2MZFpnfC1OPCwxuwlqR
Informationen zum Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft: https://www.wissenschaftsjahr.de/2026/
Pressematerial zum Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft: https://www.wissenschaftsjahr.de/2026/presse
Pressekontakt Silbersalz Science & Media Festival
Dr. Ulf Lepelmeier
Head of Communication
SILBERSALZ Science & Media Festival
u.lepelmeier@silbersalz-festival.com
+49 151 22326792
Pressekontakt Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Kathrin Legermann | Cornelius Beutling
Pressebüro Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Potsdamer Straße 87 | 10785 Berlin
Tel.: +49 228 9957-2442
presse@wissenschaftsjahr.de
Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben. Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus, wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen. Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Welche Ideen gibt es für die medizinische Versorgung? Wird KI die Medikamentenentwicklung revolutionieren? Wie können innovative Technologien Pflege unterstützen, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren?
Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern, sodass wir seltener und weniger schwer erkranken? Ein besonderer Fokus im Wissenschaftsjahr liegt auf geschlechtersensibler Forschung, denn bis heute fehlt für viele Krankheiten die Datengrundlage für eine geschlechtsspezifische Behandlung und Versorgung. Dies gilt ganz besonders für Erkrankungen und Gesundheitsthemen, die gerade Frauen betreffen, darunter Endometriose oder Wechseljahre.
Das Wissenschaftsjahr ist die größte bundesweite Plattform für disziplinübergreifende Kommunikation aktueller Forschungsthemen, an der sich pro Jahr 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände, Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und Aktionen beteiligen. Dazu gehören ein bundesweiter Hochschulwettbewerb, Formate wie SchulKinoWochen, MINTmachtage und die MS Wissenschaft, ein Ausstellungsschiff, das von Mai bis September bis zu 30 Städte in Deutschland anfährt. Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000 ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
Das ganze Jahr über lädt das Wissenschaftsjahr mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen dazu ein, Einblicke in die aktuelle Medizinforschung zu gewinnen und in den Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft zu kommen. Auch Social Media-Formate, monatliche Challenges und prominente Botschafterinnen und Botschafter werden das Wissenschaftsjahr 2026 intensiv begleiten.
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