Tarifeinigung für nichtärztliches Personal am Uniklinikum Dresden
Der neu verhandelte Haustarifvertrag sieht eine Steigerung des Gehalts sowie ab 2028 eine Reduktion der Arbeitszeit auf 38,5 Stunden pro Woche vor. Über 6.500 Mitarbeitende profitieren von der Tarifeinigung mit der vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Vertrag gilt bis zum April 2028.
Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich auf ein Tarifergebnis für das nichtärztliche Personal des Hauses verständigt. Demnach wird es am Universitätsklinikum Dresden Entgeltsteigerungen rückwirkend ab Mai 2026 sowie eine Reduzierung der Arbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche ab 2028 geben. Weiterhin wurden vielfältige Zulagen-, Ausgleichs-, und Entlastungsregelungen getroffen. Der ausgehandelte Vertrag gilt für ab dem Jahr 2026 bis April 2028. „Das Universitätsklinikum Dresden ist einer der größten Arbeitgeber in der Region und hat zudem eine gesellschaftlich extrem wichtige Funktion inne. Nur gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden können wir diese für eine langfristig stabile Gesundheitsversorgung in Dresden und Ostsachsen erfüllen. Deshalb ist es uns sehr wichtig, mit unserem Haustarifvertrag attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten“, sagt Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum Dresden. „Die erreichte Einigung stärkt uns als verlässlichen Arbeitgeber und gibt uns auch in den kommenden beiden Jahren ein Instrument, um unseren Mitarbeitenden wertschätzend gegenüber zu treten. Dazu gehört nicht nur eine faire Bezahlung, sondern auch der Blick auf die Vereinbarkeit von beruflichem und privatem Alltag“, ergänzt Janko Haft, Kaufmännischer Vorstand.
Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Vertragspartner auf ein umfangreiches Tarifergebnis geeinigt, für das aktuell der Änderungstarifvertrag finalisiert wird, der noch von den Gremien freigegeben werden muss. Demnach steigt das Gehalt der Mitarbeitenden rückwirkend zum Mai 2026 um 2,5 Prozent. Bis 2028 erhöht sich das Gehalt schrittweise um weitere 2,5 Prozent. Erhöht werden auch die Schicht- und Wechselschichtzulagen, der Nachtzuschlag, Zulagen für Praxisanleitende, Mitarbeitende im Pflegepool sowie für einzelne Berufsgruppen. Außerdem ist vorgesehen, dass die Arbeitszeit ab 2028 auf 38,5 Stunden pro Woche sinkt. Eine freiwillige Erhöhung auf 40 Stunden bei beiderseitigem Einverständnis ist möglich. „Weiterhin schreiben wir auch in dieser Tarifeinigung das Thema Entlastung der Pflege fort. Die bestehenden Regelungen zum Ausgleich aus dem bisherigen Vertrag wurden weiterentwickelt Hier nehmen wir unsere Verantwortung unseren Mitarbeitenden gegenüber sehr ernst“, sagt Carola Herklotz, Leiterin des Geschäftsbereichs Personal. Verbesserungen gibt es auch für Auszubildende und Nachwuchskräfte. Unter anderem steigt die Ausbildungsvergütung.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Bereich Kommunikation
Annechristin Bonß, Pressesprecherin
Tel.: 0351 / 458 4162
E-Mail: pressestelle@uniklinikum-dresden.de
Weitere Informationen:
https://www.ukdd.de/karriere
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