Bremer Universitäts-Gespräche – Wie gelingt Bildungsgerechtigkeit für eine zukunftsfähige Gesellschaft?
Die Universität Bremen und die Wolfgang-Ritter-Stiftung laden am 12. und 13. November zu den 38. Bremer Universitäts-Gesprächen im Forum am Domshof ein. Sie beginnen mit einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit dem Bildungsforscher Kai Maaz am Donnerstagabend.
Durch Bildung eröffnen sich Möglichkeiten auf gesellschaftliche Teilhabe, persönliche Entwicklung und ein selbstbestimmtes Leben. Allerdings sind sie nicht für alle Menschen in gleicher Weise nutzbar. Bildungsgerechtigkeit ist damit mehr als eine Frage von Schule und Bildungspolitik. Sie berührt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Demokratie und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Die 38. Bremer Universitäts-Gespräche fragen, wie sich Ungleichheiten im Bildungssystem erkennen und überwinden lassen. Dabei werden auch die Stimmen von Kindern und Jugendlichen selbst gehört.
„Bildungsgerechtigkeit braucht Wirkung“ – öffentliche Veranstaltung am 12. November
Eröffnet werden die Bremer Universitäts-Gespräche am 12. November um 18:30 Uhr von Alexander Witte, Vorstand der Wolfgang-Ritter-Stiftung, und Sabine Doff, Professorin an der Universität Bremen. Die anschließende Keynote „Bildungsgerechtigkeit braucht Wirkung. Vom Bildungsminimum zur systemischen Veränderung“ hält Professor Kai Maaz vom DIPF Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Frankfurt/Main. Er ist seit 2014 Sprecher der Autor:innengruppe Nationale Bildungsberichterstattung.
An der anschließenden Diskussion nehmen Elliot Belmadani vom Bundessekretariat der Bundesschüler:innenkonferenz, Nadine Porwoll, Schulleiterin der Neuen Grundschule Lehe Bremerhaven, und Jan Steffens, Professor am Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen, teil. Moderiert wird der Abend von der Journalistin und Moderatorin Muschda Sherzada. Sie begleitet regelmäßig Veranstaltungen zu bildungspolitischen Themen und moderierte viele Jahre verschiedene Reportage- und Nachrichtenformate für Kinder, unter anderem den „Tigerenten Club“. Der Eintritt ist frei. Interessierte können sich unter events@uni-bremen.de anmelden.
Am Freitag setzt eine Fachtagung die Diskussion fort. Teilnehmende aus Wissenschaft und Forschung, Schulpraxis, Verwaltung und Wirtschaft beleuchten in Impulsen und Panels zentrale Zukunftsfragen der Bildung: von der Bedeutung von Demokratiebildung und KI für die Schule von morgen über die Herausforderungen des Schulalltags bis hin zu der Frage, wie mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht werden kann.
Vertreten sind unter anderem Marc Rackles, Senator für Kinder und Bildung in Bremen, sowie Vertreter:innen und Vertreter aus Schule, Bildungsforschung und Lehramtsstudium und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
Hinweis an Journalist:innen: Professor Kai Maaz vom DIPF Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Frankfurt/Main steht für Interviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@uni-bremen.de, um einen Termin zu vereinbaren.
Weitere Informationen:
https://www.uni-bremen.de/bug/bug-2026
https://wolfgang-ritter-stiftung.de/2026/10/14/bremer-universitaetsgespraeche-wie-gelingt-bildung-mit-chancenteilhabe/
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