„IN TOUCH“: Berlin Science Week bringt Wissenschaft ins Haus der Kulturen der Welt
Die Berlin Science Week x HKW im Überblick:
• Über 110 Veranstaltungen vom 6. bis 8. November im Festivalzentrum HKW
• Internationale Gäste aus Wissenschaft, Kunst, Technologie und Kultur
• Mit Turing-Preisträger Yoshua Bengio, Nobelpreisträger Brian Schmidt und Künstler Olafur Eliasson
• Themenschwerpunkte: KI, Demokratie, Gesundheit, unsere Beziehung zum Planeten, Verantwortung, Kunst und Wissenschaft, Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
• Erstmalig ein eigenes Familienprogramm im Festivalzentrum
• Kostenloser Zugang mit dem 3-Tages-Festivalzentrum-Pass
Mit dem HKW als neuem Festivalzentrum beginnt eine besondere Zusammenarbeit zwischen zwei Institutionen, die Wissenschaft und Kultur als wichtige Impulsgeber gesellschaftlicher Entwicklungen verstehen. Zur Eröffnung am Freitag, dem 6. November, begrüßen Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Intendant des HKW, und Christian Rauch, Festivaldirektor der Berlin Science Week, gemeinsam das Publikum. Ihr erstmaliges gemeinsames Auftreten markiert den Auftakt eines Wochenendes, das den Dialog zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis, kultureller Praxis und gesellschaftlicher Verantwortung in den Mittelpunkt stellt.
INTERNATIONALE SPITZENFORSCHUNG UND DIE GROSSEN FRAGEN UNSERER ZEIT
Die Berlin Science Week bringt einige der einflussreichsten Stimmen aus Wissenschaft und Gesellschaft ins HKW. Den Auftakt am Freitag bildet In Touch: Eröffnung Festivalzentrum. Der Turing-Preisträger und KI-Pionier Yoshua Bengio, einer der international führenden Köpfe der Künstlichen Intelligenz, spricht mit BBC-Moderatorin Stephanie Hare darüber, wie KI dem Gemeinwohl dienen kann und warum die Selbstregulierung der Technologieindustrie dafür nicht ausreicht. Welchen Veränderungen wir als Menschen durch den wachsenden Einsatz von KI ausgesetzt sind und wie dieser Wandel gelingen kann, diskutieren anschließend die Wissenschaftsjournalistin Sibylle Anderl (DIE ZEIT) und Transformationspsychologin Irina Nalis.
Auch die Grundlagenforschung steht im Mittelpunkt: In In Touch with the Unknown: When the Universe Doesn’t Add Up sprechen Nobelpreisträger Brian Schmidt und Physiker Harry Cliff über dunkle Materie, die beschleunigte Expansion des Universums und die Grenzen unseres heutigen Wissens und Weltbildes. Moderiert wird das Gespräch von der CERN-Teilchenphysikerin Clara Nellist.
ART & SCIENCE: WIE KUNST UND FORSCHUNG GEMEINSAM ZUKUNFT GESTALTEN
Am Samstag, dem 7. November, widmet sich das Festival der Zusammenarbeit von Kunst und Wissenschaft. Die Art & Science Practitioners’ Route zeichnet die Entwicklung eines interdisziplinären Feldes nach und fragt nach seiner Bedeutung für die Zukunft. Das Eröffnungspanel Tracing Art & Science from the 1990s to Today bringt Giulia Bini (Head of Arts at CERN), Christina Landbrecht (Schering Stiftung), Sara Morais dos Santos Bruss (HKW) und Christian Rauch zusammen.
Moderiert wird das Gespräch von Clara Roca-Sastre, Programm Co-Leitung und Kuratorin der Berlin Science Week.
Ein weiterer Höhepunkt ist Europe needs a Plan: Science & Arts in the AI Age. Der Künstler Olafur Eliasson, Technologieexpertin Francesca Bria, Quantenphysiker Tommaso Calarco, Bettina Kames und José Luis de Vicente diskutieren über Europas technologische und kulturelle Zukunft. Im Zentrum steht die Frage, wie Europa seine digitale Souveränität stärken und Wissenschaft, Kunst und technologische Innovation neu zusammendenken kann.
WISSENSCHAFT FÜR ALLE: VOM WELTRAUM BIS ZU DEN IG NOBEL PRIZES
Am Sonntag, dem 8. November, öffnet sich das Festivalzentrum besonders für Familien und ein breites Publikum. In der DLR_Raumfahrt_Show: Eine Zeitreise in die Zukunft gibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte. Mit Experimenten zum Mitmachen geht es um die Zukunft der Raumfahrt, neue Flugzeugkonzepte und innovative Ideen für Verkehr und Energie. Das Programm richtet sich an Familien mit Kindern ab neun Jahren.
Am Nachmittag stehen die Ig Nobel Prizes – Research that makes you laugh, then think auf dem Programm. Marc Abrahams, Gründer des 1991 ins Leben gerufenen Preises, präsentiert gemeinsam mit Preistragenden Forschung, die zunächst überrascht und zum Lachen bringt, anschließend zum Nachdenken anregt. Mit dabei sind die Psychologin Ilona Croy, die mit ihrer Forschung zum Geruchssinn untersucht hat, warum Babys besser riechen als Teenager sowie der Naturforscher Kees Moeliker, der sich für den Schutz der Filzlaus einsetzt. Die Künstlerin Keira Lee Rice begleitet die Veranstaltung mit Live-Zeichnungen.
PRESSE- UND BESUCHERINFORMATIONEN
Berlin Science Week 2026 – Festivalzentrum im Haus der Kulturen der Welt (HKW)
6.–8. November 2026
John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Öffnungszeiten:
• Freitag, 6. November: 12:30–00:00 Uhr
• Samstag, 7. November: 10:00–00:00 Uhr
• Sonntag, 8. November: 09:30–19:30 Uhr
• Der Eintritt zum Festivalzentrum ist kostenlos. Besuchende benötigen einen kostenlosen 3-Tages-Festivalzentrum-Pass. Für ausgewählte Veranstaltungen und Workshops wird eine zusätzliche Sitzplatzreservierung empfohlen.
Das vollständige Programm und der Festivalpass sind hier verfügbar.
Das vollständige Programm und der kostenlose 3-Tages-Festivalpass für das Festivalzentrum sind unter berlinscienceweek.com verfügbar.
Presse-Tour am Freitag, 6. November, von 14.40 Uhr bis 15.30 Uhr im HKW. Anmeldung erforderlich unter press@berlinscienceweek.com.
Pressefotos gibt es hier (Copyright jeweils im Dateinamen).
PRESSEKONTAKT Berlin Science Week:
Dr. Kathrin Steinbrenner & Kristian Müller
+49 30 4737 2191
press@berlinscienceweek.com
ÜBER DIE BERLIN SCIENCE WEEK:
Die Berlin Science Week ist das jährliche Wissenschafts- und Kulturfestival der Stadt. Vom 1. bis 10. November verwandelt sie Berlin in eine stadtweite Bühne für wissenschaftliche Ideen und macht wegweisende Forschung und Innovation aus Berliner Einrichtungen und von internationalen Partnerinstitutionen für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Festival verbindet die wissenschaftliche Community mit einem neugierigen Publikum und lädt dazu ein, zu erkunden, wie Wissenschaft unsere Welt prägt. Es wird von der Falling Walls Foundation gGmbH ausgerichtet und von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege unterstützt. Mehr: berlinscienceweek.com
ÜBER DIE FALLING WALLS FOUNDATION:
Die Falling Walls Foundation gGmbH ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die sich der Stärkung der Wissenschaftskommunikation und des öffentlichen Engagements für Forschung widmet. Ihre Initiativen bringen internationale Expertinnen und Experten zusammen, um wegweisende Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln.
Neben dem Falling Walls Science Summit veranstaltet die Foundation die Berlin Science Week sowie Programme wie Falling Walls Lab, Falling Walls Engage, Falling Walls Venture und Female Science Talents. Seit 2020 richtet sie außerdem das Creative Bureaucracy Festival aus, eine internationale Plattform für Innovation im öffentlichen Sektor. Die Foundation wird unterstützt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, dem Berliner Senat, der Hannover Re Foundation, dem Museum für Naturkunde Berlin, PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, der Volkswagen Stiftung sowie mehr als 100 weiteren internationalen Förderern, Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und NGOs. Weitere Infos: falling-walls.com/foundation/about.
WIR DANKEN UNSEREN FÖRDERERN UND PARTNERN
Die Berlin Science Week wird gefördert von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. Festival Partner sind das Haus der Kulturen der Welt und Berlin Partner. Festival Co-Partner sind die Berlin University Alliance, Museum für Naturkunde Berlin, con gressa und Archimedes Exhibitions. Medienpartner sind Der Tagesspiegel, ZEIT Verlagsgruppe, radioeins, Yorck Kinogruppe, Tip Berlin und The Berliner.
Weitere Informationen:
https://www.berlinscienceweek.com
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