Zeppelin Universität beruft Dr. Lisbeth Zimmermann auf Lehrstuhl für Internationale Beziehunge
Friedrichshafen. Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen am Bodensee hat Professorin Dr. Lisbeth Zimmermann auf den Lehrstuhl für Internationale Beziehungen berufen. Zimmermann wechselt vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) an den Bodensee und verstärkt zum 1. Januar kommenden Jahres Forschung und Lehre an der ZU.
„Der Wechsel an die ZU ist eine tolle Chance, den Bereich Internationale Beziehungen an der Universität auszubauen und ihr international mit innovativer Forschung noch mehr Sichtbarkeit zu geben“, sagt Zimmermann über ihre Beweggründe für den Wechsel an die ZU. „Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen – und ganz besonders auf die Arbeit mit den engagierten Studierenden an der ZU, ob zu Fragen internationaler Kriege und Konflikte oder zur Rolle internationaler Organisationen.“
„Mit der Berufung von Lisbeth Zimmermann verstärkt sich die ZU konsequent im Bereich der Staats- und Gesellschaftswissenschaften und schärft zugleich das Profil der Studiengänge in Politik-, Verwaltungswissenschaft und Internationale Beziehungen weiter“, sagt ZU-Präsidentin Prof. Dr. Insa Sjurts, „ihre Forschung ist interdisziplinär und ihre Lehre innovativ ausgerichtet – das passt hervorragend zur ZU.“
Lisbeth Zimmermann, geboren in Oldenburg, studierte nach dem Abitur am Spessart-Gymnasium in Alzenau (Bayern) Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Ihr weiterer wissenschaftlicher Weg führte sie im Rahmen des Exzellenzclusters „Herausbildung normativer Ordnungen“ jeweils als Promotionsstipendiatin an die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Technische Universität Darmstadt sowie an das Leibniz-Institut HSFK. Für ihre Arbeit zu „Global Norms with a Local Face? The Interaction of Rule of Law Promotion and Norm Translation in Guatemala“ wurde sie an der TU Darmstadt promoviert und von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung für ihre „herausragende Dissertation“ ausgezeichnet.
Aufenthalte als Gastforscherin führten sie unter anderem an die Elliott School of International Affairs an der George Washington University in Washington D.C. und an das Department of Political and Social Sciences des European University Institute in Florenz. Außerdem war Zimmermann Sprecherin der Nachwuchsgruppe der Sektion „Internationale Politik“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft und Stipendiatin des Programms „Fast Track: Exzellenz und Führungskompetenz für Wissenschaftlerinnen auf der Überholspur“ der Robert Bosch Stiftung. Seit 2015 ist Lisbeth Zimmermann Leiterin des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes „Internationale Normen im Streit. Kontestation und Normrobustheit“ am Leibniz-Institut HSFK.
Lisbeth Zimmermanns Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen aktuelle Herausforderungen einer multilateralen Weltordnung, Internationale Organisationen, Normen in den internationalen Beziehungen, Demokratie- und Rechtstaatlichkeitsförderung sowie Peacebuilding.
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