Ganzheitliche Bildung und Forschung notwendiger denn je
Die Universität/Witten Herdecke wird 40 und treibt mit innovativem Studienmodell und neuen Studiengängen weiterhin die nachhaltige, gerechte Transformation voran.
Es war fast ein Wunder, als vor 40 Jahren, am 30. April 1983, die ersten 27 Student:innen die Universität Witten/Herdecke (UW/H) betraten und damit Deutschlands erste Privatuniversität entgegen aller vorherigen Widerstände ihren Campusbetrieb aufnehmen konnte. Ihrem Versprechen ist die UW/H seitdem treu geblieben: Die Modelluniversität hat Bildung und Forschung mit neuen Lern- und Prüfungsformaten revolutioniert, das Medizinstudium neu aufgebaut und konsequent an der Praxis und am Wohl der Patient:innen ausgerichtet. Mit einem einzigartigen Studienmodell und neuen, an den planetaren Herausforderungen ausgerichteten Studiengängen treibt sie die sozial gerechte, ökologische Transformation von Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft jetzt weiter voran.
„So revolutionär unser Ansatz vor 40 Jahren war, so existenziell notwendig ist er heute. Als Universität bieten wir einen inspirierenden Ort, der auf außergewöhnliche Weise zum persönlichen Wachstum anregt. Unsere Geschichte ist von Menschen geprägt, die Verantwortung übernehmen, die sich engagieren und zu positiven Veränderungen in der Gesellschaft beitragen“, erklärt UW/H-Präsident Prof. Dr. Martin Butzlaff und verspricht: „Wir werden auch weiterhin visionäre Ideen verwirklichen, um als Vorreiterin in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft Impulse zu setzen.“
Der „Bachelor of Choice“ erfindet das Wirtschaftsstudium neu
Neue Maßstäbe setzt der Bachelor of Choice, den die Fakultät für Wirtschaft und Gesellschaft zum Wintersemester 2023/24 einführt: Dieses in Deutschland einzigartige Studienmodell ermöglicht es Studierenden, ein Jahr lang verschiedene Fachbereiche kennenzulernen, bevor sie sich endgültig für einen Studiengang entscheiden. Teil des Studienmodells ist auch der neue Bachelor-Studiengang „Global Sustainability: Climate, Justice, Transformation“, mit dem Studierende befähigt werden, dringend notwendige gesellschaftliche Veränderungen in Zeiten der Klimakrise anzustoßen und umzusetzen.
Konkrete, wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen für die sozial-ökologische Transformation erarbeitet das im Oktober 2022 gegründete International Center for Sustainable and Just Transformation [tra:ce]. „Unsere Forschung soll dazu beitragen, verantwortungsvolle, nachhaltig orientierte und demokratische Entscheidungen in Zeiten multipler Krisen zu ermöglichen und zu bestärken“, betont Prof. Dr. Petra Thürmann, Vizepräsidentin für Forschung und Direktoriumsmitglied des tra:ce.
Der von Wittener Studierenden entwickelte Umgekehrte Generationenvertrag (UGV) ermöglicht seit 1995 Studierenden der UW/H die sozialverträgliche Finanzierung ihres Studiums. Herzstück aller 16 Studiengänge in Witten ist das Studium fundamentale: Hier werden die Studierenden dazu aufgefordert, den Tunnelblick des eigenen Fachstudiums temporär zu verlassen und in den interdisziplinären Austausch zu kommen.
Universität lädt ein zum Infotag am 3. Juni 2023
Um den wachsenden Studierenden- und Beschäftigtenzahlen gerecht zu werden, hat die Universität im Oktober 2021 eines der nachhaltigsten Hochschulgebäude Deutschlands eröffnet. Der Holz-Hybridbau hat sich seitdem zu einem Magnet für Politiker:innen, Personen des öffentlichen Lebens, Hochschulverantwortliche und Bürger:innen entwickelt und kann in regelmäßig stattfindenden Campusführungen besichtigt werden.
Wer sich näher über das Studium an der Universität informieren möchte, kann sich beim Infotag am 3. Juni mit Studierenden austauschen und das einzigartige Wittener Lehrkonzept in Vorträgen und Seminaren live erleben.
Die wichtigsten Meilensteine aus der Historie der UW/H finden Sie auf www.uni-wh.de/40-jahre-uwh.
Weitere Informationen:
https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/ganzheitliche-bildung-und-forschung-notwendiger-denn-je-9918/
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