Umwelt & Leben - Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Über 40 Prozent der großen Süßwassertierarten in fremde Gewässer eingeführt – fast jede zweite Art bringt auch Schaden
Über 40 Prozent der heute lebenden großen Süßwassertiere (Megafauna), zu denen unter anderem Karpfen, Welse, Krokodile, Schildkröten, Biber und Flusspferde zählen, wurden bewusst außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets angesiedelt. Diese gebietsfremden Arten können in den Einführungsregionen zwar wirtschaftliche Vorteile bringen, bergen jedoch zugleich erhebliche und oft unterschätzte Risiken für die einheimische Biodiversität und die lokale Bevölkerung. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und des Instituts für Geographie und Agrarökologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.
Über 40 Prozent der heute lebenden großen Süßwassertiere (Megafauna), zu denen unter anderem Karpfen, Welse, Krokodile, Schildkröten, Biber und Flusspferde zählen, wurden bewusst außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets angesiedelt. Diese gebietsfremden Arten können in den Einführungsregionen zwar wirtschaftliche Vorteile bringen, bergen jedoch zugleich erhebliche und oft unterschätzte Risiken für die einheimische Biodiversität und die lokale Bevölkerung. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und des Instituts für Geographie und Agrarökologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.